Auf zur Hauerschicht
Zeche Nachtigall hat nicht Schicht im Schacht

Mit dem Hauer vor Kohle: Die Bergwerkbesucher erfahren die Ruhrpott-Geschichte unter Tage hautnah.
Foto: LWL/Zeche Nachtigall
  • Mit dem Hauer vor Kohle: Die Bergwerkbesucher erfahren die Ruhrpott-Geschichte unter Tage hautnah.
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  • hochgeladen von Thomas Meißner

Der heimische Steinkohlenbergbau läuft zum Jahresende aus. Doch auf Zeche Nachtigall ist auch 2019 nicht "Schicht im Schacht".

An die Tradition der Grubenfahrten auf den Bergwerken der RAG knüpft der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Angebot der "Hauerschicht" an. Sie steht ab Januar wieder mehrmals im Monat im Kalender.

Bei dem rund fünfstündigen Programm lernen die Teilnehmer das gesamte Besucherbergwerk mit Nachtigall- und Dünkelbergstollen kennen und dringen durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohlenflöz vor. Sie haben dabei die Möglichkeit, sich intensiv mit der Gewinnung und Geologie der Kohle sowie der Arbeitsabläufe und -bedingungen in den Bergwerken an der Ruhr zu beschäftigen.

Zu Beginn sehen die Teilnehmer eine Präsentation zum Hochleistungsbergbau heutiger Tage. Danach erleben sie die 130 Jahre alte Dampffördermaschine in Aktion und werfen einen Blick in den ehemaligen Förderschacht Hercules. Ausgerüstet mit Arbeitsjacke, Helm und Kopflampe startet die Gruppe dann zur Grubenfahrt. Zum Abschluss serviert das Museum deftige Bergmannskost und einen Grubenschnaps.

Teilnehmen können Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren. Gruppen können die Hauerschicht zu individuellen Terminen buchen. Anmeldung und Infos zu Terminen unter Ruf 93664-10.

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