Die gute Tat
Hilfe in der schweren Zeit

Gabriele Blömke (sitzend), Lara Blömke (links daneben) und Inga Blömke (rechts daneben) baten bei der Beerdigung ihres Mannes und Vaters um Spenden für die Palliativstation im Evangelischen Krankenhaus. Von dem Geld wurden wohnliche Lampen (im Hintergrund) und ein Massagesessel gekauft. Foto: Evangelisches Krankenhaus Witten
  • Gabriele Blömke (sitzend), Lara Blömke (links daneben) und Inga Blömke (rechts daneben) baten bei der Beerdigung ihres Mannes und Vaters um Spenden für die Palliativstation im Evangelischen Krankenhaus. Von dem Geld wurden wohnliche Lampen (im Hintergrund) und ein Massagesessel gekauft. Foto: Evangelisches Krankenhaus Witten
  • hochgeladen von Thomas Meißner

70 Spender machen den Aufenthalt auf der Palliativstation erträglicher Die Tage und Wochen auf einer Palliativstation sind schwer – für die Patienten ebenso wie für die Angehörigen.

Mit besonderen Lampen in jedem der fünf Palliativzimmer des evangelischen Krankenhauses Witten und einem Massagesessel im Wohnzimmer der Station soll die Zeit nun etwas erträglicher gemacht werden, für ein wenig mehr Wohnlichkeit und Gemütlichkeit.

Möglich gemacht haben das mehr als 70 Spender. Sie haben den Wunsch der Familie Blömke respektiert, bei der Beerdigung von Rainer Blömke statt Kränzen und Blumen das Geld an die Palliativstation zu überweisen.

„Es ist großartig, dass sich so viele Menschen daran beteiligt haben. Dafür können wir uns nur in aller Form bedanken“, freut sich Gabriele Blömke, die gemeinsam mit ihren Töchtern Lara und Inga zur Übergabe der Lampen und des ebenfalls gespendeten Massagesessels gekommen ist.

Warum gerade Lampen? „Wir haben hier auf der Palliativstation viel Zeit verbracht“, erinnert sich Gabriele Blömke. „Licht war für meinen Mann wichtig, aber leider war die Beleuchtung in seinem Zimmer nicht optimal.“ Deshalb sehen die neuen Lampen nicht nur chic aus, der Deckenfluter ist teilbar und kann so ganz individuell eingestellt werden.

Und auch beim Massagesessel entstand die Idee aus der Erfahrung am Krankenbett heraus. „Wer wie wir Tag und Nach am Bett sitzt, der ist froh, wenn er dann mal entspannt sitzen oder sogar schlafen kann“, sagt Lara Blömke. Bei den Patienten auf der Palliativstation kommen Lampen und Massagesessel richtig gut an: Es gebe, so das Team der Station, durchweg positives Feedback zu den Neuerungen.

Autor:

Thomas Meißner aus Witten

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