„Gegen das Vergessen“ - Schüler besuchen Auschwitz

Beim Rundgang durch die Gedenkstätte erfuhren die Schüler Neues über die Verbrechen der Nazis.
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  • Beim Rundgang durch die Gedenkstätte erfuhren die Schüler Neues über die Verbrechen der Nazis.
  • Foto: Anna-Lena Krause
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Im Rahmen des Projektkurses „Gegen das Vergessen“ der Jahrgangsstufe 13 fuhren die Schüler zum Abschluss nach Polen zur Gedenkstätte Auschwitz. Die Fahrt wurde durch die Stiftung „Erinnern ermöglichen“ unterstützt.

Darius, ein Schüler des Projektkurses berichtet: „Am ersten Tag besichtigten wir das Stammlager in Auschwitz. Die ohnehin schon bedrückende Stimmung wurde durch den Nebel, der über dem Lager hing, noch verstärkt. Wir besuchten einige Blöcke und konnten uns von der unmenschlichen Unterbringung der Häftlinge überzeugen. Wir sahen Dunkelzellen, Stehzellen, die Exekutionswand und auch die erste Gaskammer, in der sowjetische Kriegsgefangene und die Juden aus den polnischen Ghettos vergast wurden.

Ebenfalls schockierend anzusehen waren die Berge von Schuhen und abgeschnittenen Haaren, die ausgestellt waren. Schon an diesem ersten Tag bekamen wir eine ungefähre Vorstellung der unsäglichen Verbrechen der Nazis.
Am zweiten Tag besuchten wir das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Schon das Eingangsgebäude steht sinnbildlich für den Holocaust. Das Lager dahinter ist unvorstellbar groß - rund 175 Hektar. Die Häftlinge wurden äußerst unmenschlich behandelt oder bei Ankunft auf der Rampe selektiert und vergast. Die Ruinen der Gaskammern und Krematorien machten uns sehr nachdenklich, denn dieser Ort machte uns das Ausmaß des Völkermordes deutlich. Auch bei den Häftlingsbaracken kam man ins Stocken, da die Unterbringung und Versorgung einfach katastrophal waren.

Insgesamt war dieser Besuch sehr wichtig, da man im Unterricht zwar viel über den Holocaust lernt, aber wenn man wirklich vor Ort ist, bekommt man noch einmal ein ganz anderes Gefühl und wird sich der unvorstellbaren Taten bewusst.“

Kursleiterin Sabine Pohl, Lehrerin für Geschichte und Erziehungswissenschaft, ergänzte, dass sie gerne mit mehr Kursen diesen besonderen Ort besuchen möchte.

Autor:

Lokalkompass Witten aus Witten

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