Impfung nach Windpocken-Fällen in Zeltstadt

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Zwei Fälle von Windpocken gibt es in der Notunterkunft in Bork. (Foto: Magalski)
Kinder sind Mittwoch in der Notunterkunft für Flüchtlinge in Bork an Windpocken erkrankt, die Folge sind ein vorläufiger Aufnahme-Stopp sowie eine Impfaktion des Gesundheitsamtes des Kreises Unna für die Bewohner ab Freitag.

"Windpocken gibt es von Zeit zu Zeit in jedem Kindergarten", erklärt Hans-Jürgen Hecker für das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber der Zeltstadt und so sei auch die Erkrankung der beiden Kinder abgesehen vom logistischen Aufwand keine "aufregende Situation". Zur Vorsorge sollen nach Informationen des Kreises Unna für mindestens zwei Wochen zwar keine neuen Bewohner in die Notunterkunft in Bork kommen, Windpocken selbst verlaufen in der Regel aber ohne Komplikationen. Das Kind, das zuerst an Windpocken erkrankte, zeigte laut Hecker bei der Aufnahme in der Notunterkunft keine Auffälligkeiten. Mittwoch bildeten sich dann die typischen Pöckchen, kurze Zeit später gab es bei einem weiteren Kind ebenfalls die Diagnose Windpocken. Die Kinder sind nach Angaben von Hans-Jürgen Hecker im Kindergartenalter. In Deutschland sind viele Menschen gegen Windpocken geimpft, wer einmal die typische Kinderkranheit hatte, besitzt zudem ein Leben lang Immunität. Die Vorbereitungen für die große Impfung haben bereits begonnen, in drei Behandlungsboxen in einem Zelt kümmern sich am Freitag dann Ärzte um die Bewohner der neuen Zeltstadt,

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