Spenden Sie für die Flut-Opfer im Osten

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Das Symbolbild für die Flutkatastrophe: Sandsäcke sollen die Wassermassen stoppen. (Foto: Magalski)
Das Hochwasser ging, Chaos blieb zurück. Viele Menschen in Döbeln stehen vor Trümmern. Der Lüner Anzeiger will helfen und organisiert eine Spendenaktion. Liebe Leser, wir zählen auf Ihre Unterstützung!

Es ist ein Drama, dass sich in Döbeln, der sächsichen Partnerstadt von Unna, abspielte. Die finanziellen Schäden der Jahrhundertflut vor elf Jahren hatten manche Bewohner noch nicht bewältigt, da kam schon wieder das Wasser. Die Freiburger Mulde, ein Fluss, trat über die Ufer, flutete Häuser und Straßen. Nun ist Hilfe dringend nötig. Der Lüner Anzeiger sprach mit der Koordinierungsstelle für Sachspenden in Döbeln, welche Dinge den Menschen sinnvoll helfen können. Kleinelektronik wie Mikrowellen, Kaffeemaschinen, Toaster, Wasserkocher ist gefragt, außerdem Waschinen, Kühlschränke und Elektro-Herde. Es fehlt zudem an Werkzeug, Besteck, Geschirr, Spielzeug und Regalen für den Keller. Kleidung und Decken werden nicht mehr benötigt, Bettwäsche kann gespendet werden. Das Umzugsunternehmen Vogt Transporte aus Selm wird die Spenden ehrenamtlich in das Flutgebiet bringen. Inhaber Tobias Vogt musste nicht lange überlegen: "In so einer Situation ist es selbstverständlich, den Menschen dort zur Hilfe zu kommen." Ein Dankeschön geht auch an Heinrich Milk. Er ist der Besitzer der alten Feuerwache an der Borker Straße, stellt die Hallen kostenlos als Lagerfläche und Annahmestelle für die Spenden zur Verfügung. Freiwillige Helfer der Feuerwehr Lünen werden den Lüner Anzeiger in ihrer Freizeit bei der Betreuung der Annahmestelle unterstützen. Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter! Schreiben Sie uns unter diesem Beitrag im Lokalkompass oder rufen Sie unsere Hotline an unter 0178 / 29 57 598.

Bitte beachten Sie folgende Regeln:

Wir wollen den Menschen echte Hilfe bieten. Sind Sie unsicher, was Ihre Spende betrifft, halten Sie bitte mit uns Rücksprache. Die Spenden müssen sauber und voll funktionstüchtig sein. Im Zweifel behalten wir uns vor, Spenden abzulehnen, wenn diese nicht den Kriterien entsprechen.

Sollte es einen Überschuss an Spenden geben, kann dieser an Flut-Opfer in anderen Bereichen Deutschlands weiter gegeben werden.

Spenden werden ausschließlich an der alten Feuerwache, Borker Straße 48a in Lünen, und nur zu den veröffentlichten Zeiten angenommen.

Die aktuellen Öffnungszeiten unserer Annahmestelle:

- Freitag, 14. Juni, 8.00 bis 20.30 Uhr
- Samstag, 15. Juni, 8.00 bis 20.00 Uhr
- Sonntag, 16. Juni, 9.00 bis 17.00 Uhr

Weiter Termine folgen!

Mehr zum Thema:
> Hochwasser-Ticker: Im Einsatz an der Elbe
> Homepage der Stadt Döbeln
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5 Kommentare
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Ingrid Berlin aus Lünen | 11.06.2013 | 14:58  
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Eberhard Kamm aus Lünen | 11.06.2013 | 15:24  
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Ralf Darpe aus Lünen | 11.06.2013 | 15:51  
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Hans Werner Wagner aus Lünen | 11.06.2013 | 20:44  
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 11.06.2013 | 22:44  
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