Juden

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Besuch am „guten Ort“

Daniel Henschke
Daniel Henschke | Essen-Werden | am 06.08.2017

Die Exkursion der CDU Werden führte über den Jüdischen Friedhof auf dem Pastoratsberg In Deutschland gibt es an die 2.000 Jüdische Friedhöfe, die auch „Haus des ewigen Lebens“ und mit Bezug zum lebensbejahenden Charakter oft „guter Ort“ genannt werden. Der Jüdische Friedhof auf dem Heidhauser Pastoratsberg ist nun Ziel einer Exkursion der CDU Werden. Vorsitzender Hanslothar Kranz begrüßt mit einem kräftigen „Shalom“ eine...

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Neue Stolpersteine als Gedenken an Unnaer Juden

Acht neue Stolpersteine in der Gerhart-Hauptmann-Strasse bringt die Gesamtzahl dieser Bürgersteig-Denkmale auf fast 300 in der Kreisstadt Unna. 162 Steine wurden 2016 vor dem Bonifatius-Seniorenzentrum verlegt, seinerzeit das Israelitische Altersheim für Westfalen. Vor dem Haus Nummer 8 und 10 (Betten-Keil) befanden sich schon drei Steine für Margarethe Weisner und ihre beiden Töchter zu deren Gedenken auch eine...

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Damit es nicht wieder soweit kommt: Krieg gehört ins Oorlogsmuseum Overloon 12

Christiane Bienemann
Christiane Bienemann | Kleve | am 17.06.2017

Overloon (Niederlande): Oorlogsmuseum | Wir stellen es immer wieder fest - die Niederländer "können" Museum. Gerade auch Museen über so heikle und schwierige Themen wie den 2. Weltkrieg. Nachdem wir uns vor ein paar Jahren das Airborne Museum Hartenstein angeschaut haben, sind wir nun eher zufällig auf das größte niederländische Museum über den 2. Weltkrieg in Overloon "gestolpert". Nach nur 40 Minuten Fahrtzeit biegen wir auf den großen Parkplatz ein. Ich...

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Traditionelle jüdische Küche – ein Koch-Workshop des Jüdischen Museums

Sabine Sawatzky
Sabine Sawatzky | Dorsten | am 17.05.2017

Dorsten: Bildungszentrum Maria Lindenhof | Altstadt. Was feiern Juden während Schawuot? Warum wird während Schawuot milchiges Essen gegessen? In einem Koch-Workshop, der vom Jüdischen Museum in Kooperation mit der Volkshochschule Dorsten veranstaltet wird, können die Teilnehmer den Feiertag durch traditionelle jüdische Rezepte kennenlernen und leckere Gerichte entdecken. Der Kurs findet am Dienstag, 30. Mai, von 18 Uhr bis 21.30 Uhr im VHS-Bildungszentrum Maria...

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Ein Sonntag Nachmittag an der Stever (Fotos)

... am 6. März 2017 bei Olfen (NRW) Geschichte der Juden in Olfen

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die L I C H T E R, die sind DA! 13

ANA´ stasia Tell
ANA´ stasia Tell | Essen-Nord | am 22.12.2016

Essen: Kreuzeskirche | Vierter Advent.... "LICHTERFEST" - Gottesdienst... Die Karten und das Briefpapier sowie die Briefmarken dazu lagen bereit. Die Dinge, die mir noch fehlten, um meine Weihnachtspost zu erledigen, suchte ich zusammen, aus der Küche hörte ich die Kaffeemaschine leise blubbern. Den Fernseher könnte ich ja einschalten, da sollte doch... vielleicht Etwas laufen´, was irgendwie nun zur Stimmung passte. Da stand ich am...

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Stolpersteine… 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 02.12.2016

erinnern auch daran, dass das Sichanpassen an eine herrschende Kultur nicht unbedingt Segen bringt. Wie keine andere Volksgruppe haben Juden sich der deutschen Kultur angenähert, und dann auch wirklich darin geglänzt. Rabbiner kleideten sich wie evangelische Pfarrer, Frauen und Männer kleideten sich wie es ihrer sozialen Stufe entsprach, ihre Kinder besuchten Staatsschulen und Universitäten und erlangten vielfach Ruhm in...

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Zum 40. Todestag des Bochumers Wilhelm Hünnebeck: ein Leben geprägt von doppelter Stigmatisierung als "Halbjude" und Homosexueller

Nathalie Memmer
Nathalie Memmer | Bochum | am 30.10.2016

Wilhelm Hünnebeck wurde 1897 in Bochum geboren. Bis 1933 verlief sein Leben so, wie es seine Herkunft aus einer der Honoratiorenfamilien der Stadt erwarten ließ. Von den Nationalsozialisten als „Mischling“ klassifiziert, veränderte sich sein Leben auf dramatische Weise. Als Homosexueller geriet er zudem mit dem von den neuen Machthabern verschärften Paragraphen 175 in Konflikt. Wilhelm Hünnebeck starb 1976 in Hamburg – im...

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ICH BIN IN SEHNSUCHT EINGEHÜLLT | Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger

Heiner Heseding
Heiner Heseding | Duisburg | am 17.10.2016

Duisburg: DRK Schulungsraum | ICH BIN IN SEHNSUCHT EINGEHÜLLT | Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger Mittwoch, 9. Nov. 2016, 19:00 DRK-Schulungsraum | Landwehrstr. 21 - Hinterhof Eine ungewöhnliche musikalische Lesung findet anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht am Mittwoch, 09. November 2016, 19.00 Uhr im Schulungsraum des DRK (Gelände der ehemaligen Synagoge), Landwehrstr. 21 (Hinterhof) in Ruhrort statt. Unter dem Titel „Ich bin in...

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Haus des Lebens: Führung über den alten jüdischen Friedhof in Düsseldorf 1

Kirstin Engelbracht
Kirstin Engelbracht | Düsseldorf | am 05.10.2016

Düsseldorf: Alter Jüdischer Friedhof | Am Sonntag, 9. Oktober, um 14 Uhr führt Herbert Rubinstein, jüdischer Vorstand GCJZ, über den alten jüdischen Friedhof in Düsseldorf an der Ulmenstraße. Auf dem alten jüdischen Friedhof fanden von 1877 bis 1922 Beerdigungen der Jüdischen Gemeinde statt. Dort ist unter anderem das Grabmal des jüdischen Bildhauers Leopold Fleischhacker zu finden. Der Friedhof ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Bitte...

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Über 100 Gladbecker kamen zum "Friedensgebet"

Uwe Rath
Uwe Rath | Gladbeck | am 30.08.2016

Gladbeckerinnen unterschiedlicher Herkunft und Religion (Christen, Juden und Muslime) hatten jetzt gemeinsam zu dem Friedensgebet "Hand in Hand für den Frieden" eingeladen und bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Organisatorinnen auf dem Vorplatz der Lamberti-Kirche erfreulich viele Teilnehmer begrüßen. Der Andrang übertraf die Erwartungen, weshalb eiligst noch Sitzgelegenheiten herbeigeschafft werden mussten....

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Warum Nutzer ihre Twitter Namen in (((Klammern))) setzen 32

Beatrix Gutmann
Beatrix Gutmann | Essen-Süd | am 02.07.2016

(((Kai Diekmann))) tut es, (((Lars Wienand))) auch und mit ihnen viele andere. Sie setzen ihr Twitter-Handle in Klammern. Was dahinter steckt erklären wir gern. Diese Klammern standen bislang für eine virtuelle Umarmung, inzwischen haben jedoch Neo-Nazis und Antisemiten in den USA diese Symbolik entdeckt, um ihren Judenhass zu demonstrieren. Ein digitialer Judenstern sozusagen, dabei nehmen sie scheinbar jüdische...

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Zum Zweitzeugen werden - Heimatsucher-Ausstellung noch bis zum 8. Mai

Lokalkompass Dorsten
Lokalkompass Dorsten | Dorsten | am 18.03.2016

Noch bis zum 8. Mai gastiert im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten die Ausstellung „Heimatsucher – Schoah-Überlebende heute“ mit Porträts von Zeitzeugen aus der NS-Zeit. Auch die Lebensgeschichten von Schwester Johanna Eichmann aus Dorsten und Rolf Abrahamsohn aus Marl sind dort ausgestellt. Beide sind Vestische Ehrenbürger des Kreises Recklinghausen. Seit dem 14. Februar können sich Besucher im Jüdischen Museum...

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Filmtipp März 2016: Das Tagebuch der Anne Frank mit Martina Gedeck und Ulrich Noethen 6

Christiane Bienemann
Christiane Bienemann | Kleve | am 09.03.2016

Kleve: Tichelpark 5 cinemas | Noch eine Verfilmung, mag so manch einer denken, muss das wirklich sein? Ja, denke ich, denn im Gegensatz zu vor über 20 Jahren, als ich das Tagebuch zum ersten Mal gelesen habe, ist das Thema heute leider wieder aktueller denn je. Diese Meinung scheinen an diesem Nachmittag nicht allzu viele Leute zu teilen, denn außer uns sitzen noch geschätzt 6 andere Zuschauer im Kino. Schade, das hat der Film nicht verdient! Ich gebe...

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Von Düsseldorf in die Hölle: Edith Bader Devries überlebte das KZ Theresienstadt

Kirstin Engelbracht
Kirstin Engelbracht | Düsseldorf | am 26.02.2016

Düsseldorf: BiBaBuZe | Sie hat den Judenhass miterlebt, Menschen hungern, leiden und sterben sehen. Edith Bader-Devries überlebte als Kind mit ihren Eltern das Konzentrationslager Theresienstadt. Sie ist eine der wenigen Menschen, die heute noch selbst über ihre Erlebnisse während der Diktatur der Nationalsozialisten berichten kann. Kürzlich las Edith Bader-Devries aus ihrem 2008 veröffentlichten Buch „Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin...

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Shalom 7

Barbara Erdmann
Barbara Erdmann | Gladbeck | am 27.01.2016

Gladbeck: Rentfort | Heute vor 71 Jahren wurden die Überlebenden des KZ Auschwitz befreit. Millionen von Juden, aber auch Kranke, Behinderte, Homosexuelle, Sinti und Roma, Polen und Katholiken gehörten zu den Ermordeten des Nazi-Regimes. Paul Celan hat in seinem Gedicht "Todesfuge" das Grauen mit Worten beschrieben. Das Zitat aus der Todesfuge „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ fand als Redewendungen Eingang in den deutschen...

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AfD-Ratsherr Sapountzoglou & die Holocaust-Leugner [Update] 25

Niels Schmidt
Niels Schmidt | Bottrop | am 26.12.2015

[Update] Er gibt sich als Biedermann: AfD-Ratsherr Frank Sapountzoglou präsentiert sich über das soziale Netzwerk Facebook als Kumpel-Typ, der gern mal ein Glas trinkt, im sonnigen Süden urlaubt oder leidenschaftlich den Spielen seines Fußballclubs folgt. Ab und an bricht aber eine ganz andere Seite durch, seine politische: Dann verbreitet er Links zu Hetzbeiträgen gegen Flüchtlinge und Muslime. Oder er gewährt gar Zugang zu...

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Antike Puppe 2

Gitte Hedderich
Gitte Hedderich | Herten | am 21.12.2015

Seit einigen Jahren sammle ich antike Puppen. Marianne(wie ich sie genannt habe nach einer längst verstorbenen Tante ich eine Vorkrigspuppe der Marke Kämmerer und Reinhard. Herr Kämmerer war ein Jude und diese Puppen tragen im Nacken als Markung einen Judenstern mit den Initialen. Hier die Beschreibung Marianne ca 1930 Alte Puppe, ca 54 cm groß. Alter ist mir unbekannt. Bezeichnung am Hinterkopf: K, Stern mit 6 Spitzen...

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Ein wahrer Schatz für Unna - Stolperstein für Familie Jacobs 2

Elke Böinghoff
Elke Böinghoff | Unna | am 09.12.2015

Unna: Familie Jacobs | Spricht man über jüdisches Leben in den 20er bis 40er Jahren, hat man direkt Elend, Verfolgung und Tod vor Augen. Allzuoft wird vergessen, dass es auch in dieser Zeit ein durchaus „normales“ Alltagsleben der jüdischen Mitbürger gab. Ein gutes Beispiel dafür ist die Familie Jacobs, für die am kommenden Freitag, 11. Dezember, Stolpersteine in Unna verlegt werden. Als „wahren Schatz“ bezeichnet Stadtarchivar Thomas Wardenga...

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Ausstellung in Goch bietet Reise in die Vergangenheit

Franz Geib
Franz Geib | Goch | am 30.11.2015

Goch: Rathaus | Eine Reise in die Vergangenheit war das, was jerry Weltsch aus Kalifornien in Goch machte. Anlässlich der Ausstellung „Flucht und Vertreibung jüdischer Bürger in Goch“ im Rathaus besuchte Jerry Weltsch aus Los Altosder US-Amerikaner die Heimat seiner Vorfahren. Ruth Warrener, Geschichtslehrerein an der Gesamtschule Mittelkreis begleitete ihn dabei. In der Ausstellung wird unter anderem das Leben der Vorfahren von Jerry...

„Frieden – Salam – Schalom“. Frieden und Gewalt in den abrahamitischen Religionen“

Norbert Reichling
Norbert Reichling | Dorsten | am 10.11.2015

Dorsten: Jüdisches Museum Westfalen | Sonntag, 15. November 2015, 11:00-16:00 Uhr Seminar mit Prof. Josef Freise (Köln), Dr. Yussra Schröer (Köln), Chaim ´Guski (Gelsenkirchen) Leitung: Prof. Werner Schreiber Die Begriffe „Frieden“ und „Gewalt“ spielen eine große Rolle in der Diskussion über das Zusammenleben der Religionen. In diesem Seminar sollen sie – aus christlicher, jüdischer und muslimischer Perspektive – genauer (in Vorträgen und Arbeitsgruppen)...

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Auf den Spuren ihrer jüdischen Familie 2

Es war ein sehr bewegender Moment, als Jeanie Schottenstein den Stein ihrer jüdischen Mutter Hedwig Gompertz in der Steinstraße berührte. Dort, wo die Familie einst gelebt hat und von wo aus sie 1939 vor den Nazionalsozialisten floh. Hedwig Gompertz lebt in Amerika, wollte die Reise nach Deutschland nicht mit antreten. Sie schweigt bis heute über die Ereignisse, die ihrer Familie damals in Emmerich widerfahren sind.Doch...

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Paul Glasers Tante Roosje war die Tänzerin von Auschwitz: „Diese Geschichte musste erzählt werden!“ 10

Christiane Bienemann
Christiane Bienemann | Kleve | am 30.09.2015

Kleve: Stadthalle | Tante Roosje hatte Klever Wurzeln. Heute Abend um 19 Uhr folgt noch eine weitere Lesung im Klever Kolpinghaus. Und Paul Glaser hat sie prima rübergebracht, die Geschichte seiner Tante. Und er schließt mit der Aufforderung, sie doch gerne weiterzuerzählen. Er unterteilt seine Lesung, oder besser gesagt, Erzählung, in der heute Mittag gut gefüllten Klever Stadthalle in das Leben seiner Tante und in „das...

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"Brückenschlag" mit Information und Begegnung

Norbert Reichling
Norbert Reichling | Dorsten | am 22.09.2015

Vom 3. Oktober bis 19. November erlebt Dorsten eine Premiere: eine interkulturelle Veranstaltungsreihe, zu der sich Religionsgemeinschaften, Vereine und Initiativen zusammengefunden haben. Mit dabei sind u.a. die beiden Kirchen, die DITIB-Moscheegemeinde und das Jüdische Museum Westfalen. Worum geht es dabei? Von vielen wird derzeit der Islam als etwas Fremdes und Bedrohliches empfunden. Antisemitische Ressentiments finden...

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Dachau. Homo homini lupus 10

Christiane Bienemann
Christiane Bienemann | Kleve | am 26.06.2015

Dachau: KZ Gedenkstätte | "Lass uns zuerst die Tafeln anschauen", schlägt mein Mann vor. Aber - nein. Ich möchte diesen Ort erst einmal - wirken lassen. Ich trete ein paar Schritte zurück. Sehe die Gleisstränge, die auf das Tor zulaufen. Das Tor mit dem Spruch "Arbeit macht frei". Was müssen die Menschen nur gedacht und gefühlt haben bei diesem Anblick. Die buchstäbliche kalte Hand, die nach dem Herzen greift. Dazu Hunger, Krankheit, Angst....