Jahreshauptversammlung beim Förderverein Schienenbus: Die Zukunft des roten Brummers im Hönnetal ist ungewiß

vL.Johannes Schmoll, Dr.Dietmar Schröder und Markus Horvatic
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Jahreshauptversammlung beim Förderverein Schienenbus: Die Zukunft des roten Brummers im Hönnetal ist ungewiß

Balve-Binolen. Zahlreiche Vereinsmitglieder konnte der 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Fördervereins Schienenbus e.V. (FSB), Dr. Dietmar Schröder, am Freitag im Bahnhof Binolen zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Die Eisenbahnfreunde verfügen über vier historische, komplett restaurierte, etwa 50 Jahre alte Schienenbusse.
Zunächst erstattete Dr. Schröder den Rechenschaftsbericht. Er bezeichnete rückblickend das Jahr 2010 für den FSB als ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit dem historischen Schienenbus wurden 23 sehr schöne Fahrten absolviert. Gut die Hälfte der Sonderfahrten waren Eigenfahrten. Für die anderen Fahrten war der Schienenbus gechartert worden, u.a. von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG), aber auch von Privatleuten z.B. für Geburtstagsfeiern. Mit der Anzahl der Fahrten sei die Belastungsgrenze für die engagierten Vereinsmitglieder und auch für die alte Fahrzeugtechnik erreicht. Jede Fahrt bedeute einige Tage Vor- und Nacharbeit u.a. um den Nostalgie-Expreß aufzurüsten, zu warten und zu säubern. Mit Markus Trienke konnte erfreulicherweise ein neuer, ehrenamtlicher Mechaniker gefunden werden, der Uwe Richter und Sascha Dehn tatkräftig unterstützt.
Dr. Schröder nannte den Schienenbus einen sehr wichtigen Sympathieträger, insbesondere auch für den Schwesterverein Eisenbahnfreunde Hönnetal. Insgesamt bezeichnete der Vorsitzende das Jahr 2010 als ein gelungenes Vereinsjahr ohne größere Probleme.
„Finanziell sind wir gesund, obwohl das Projekt Schienenbus enorme Kosten verursacht“, so Dr. Schröder. Erfreulich sei, dass letztes Jahr wieder zahlreiche Spenden dem gemeinnützigen Verein zugeflossen sind. Die beiden Kassenprüfer Barbara Hampe und Volker Nietzold bescheinigten eine korrekte Kassenführung. Ihrem Abtrag auf Entlastung des Vorstandes folgten die Mitglieder einstimmig.
Johannes Schmoll informierte über die geplanten Fahrten des „Roten Brummers“ in diesem Jahr. So soll es neben Charterfahrten auch wieder Eigenfahrten vom Hönnetal aus geben.
Der Vorsitzende Dr. Schröder wies darauf hin, daß im September 2012 eine Hauptuntersuchung für die vier Fahrzeuge anstehe. Trotz der guten Kassenlage sei es fraglich, ob der Verein die immensen Kosten dieser Untersuchung stemmen könne. Zudem gebe es bei den recht wenigen Aktiven des Vereins mehr oder weniger Ermüdungserscheinungen. Seine Ausführungen gipfelten in der Frage an die Mitglieder „ Machen wir 2012 weiter?“
Darüber wurde in der Versammlung (noch) nicht entschieden. Sicherlich wird dieses Thema im FSB weiter aktuell bleiben. Dr. Dietmar Schröder sagte dazu: „Der Förderverein Schienenbus betreibt mit seinen historischen Schienenbussen eine nicht zu unterschätzende Imagewerbung für die Hönnetalbahn und darüber hinaus für die gesamte Region Hönnetal.“ Wer Interesse hat, den Verein tatkräftig oder finanziell zu unterstützen, der kann sich unter Telefon 02373/64244 melden." Vielleicht bleibt der vierteilige historische Schienenbus dann dem Hönnetal auch über 2012 hinaus erhalten?

Unter gibt es im Internet nähere Informationen!
http://fvschienenbus-menden.de/

Autor:

Peter Gerber aus Menden (Sauerland)

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