Hellweg: nächtlicher Lärmverstoß durch LKWs und Busse

Anfrage der CDU-Fraktion sorgte für Kontrollen

Eine Anfrage der CDU-Fraktion aus der März-Sitzung des Rates sorgte dafür, dass auf dem Harpener Hellweg nächtliche Geschwindigkeitsüberwachungen sowie Messungen der Lärmemissionen zwischen 22 Uhr und 06 Uhr stattgefunden haben. Zuvor hatten sich Anwohner über nächtliche Ruhestörung durch LKWs beklagt. Dazu Roland Mitschke, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender:

„Wir sind der Sache nachgegangen und die Verwaltung hat darauf hingewirkt, dass die Polizei den Harpener Hellweg nachts kontrolliert. Es ist schön zu sehen, dass die Verwaltung hier den Hinweisen aus der Bevölkerung und unserem Bestreben nachgegangen ist.“

Durchschnittlich wurden 20 Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 6,90 m festgestellt, die in diesem Nachtzeitraum gegen die Geschwindigkeitsregeln und gegen den Lärmschutz verstoßen haben. Jedoch lässt sich hier nicht klar definieren, dass LKWs für die Ruhestörung verantwortlich sind, da am Harpener Hellweg mehrere Buslinien nachts entlanggefahren. Dies führt Mitschke weiter aus:

„Leider fahren nicht nur LKWs den Harpener Hellweg nachts entlang, sondern auch Busse, einige davon als Leerfahrten, die nach Betriebsschluss zurückgeführt werden. Laut Verwaltungsmitteilung wurden verbotswidrige Durchfahrten von LKWs mit einer Verwarnung belangt und mit den Speditionen wurde über die Problematik gesprochen. Warum nicht mit der BOGESTRA? Der Harpener Hellweg ist bestimmt nicht die einzige Zufahrtsstraße zum Busdepot!“

Die gezielten und regelmäßigen Überwachungsmaßnahmen durch den Nachtdienst der Polizeiwache Ost wurden mittlerweile wieder eingestellt, eine Fortsetzung erfolgt im Rahmen der üblichen Streife.

„Man hat durchaus festgestellt, dass LKWs die Nachtruhe am Harpener Hellweg verletzen. Ebenso müssen sich die Dienstfahrzeuge des ÖPNV an Geschwindigkeit und Lärmschutz halten, da gibt es keine Ausnahme vor dem Gesetz. Möglicherweise lässt sich das Problem nur durch einen Standblitzer oder eine statische Höhenbeschränkung lösen“, so Roland Mitschke abschließend.

Autor:

CDU-Ratsfraktion Bochum aus Bochum

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