Von Terrorpaten und Lügenbolden

Sevim Dagdelen, MdB DIE LINKE
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Wenn es um die Bundeswehr, Streitkräfte der Europäischen Union oder die NATO geht und die Partei DIE LINKE zu diesen Themenkreisen Stellung nimmt ( und das geschieht nahezu täglich ), liegt die Wahrscheinlichkeit, dass lediglich barer Unsinn verbreitet wird, bei nahezu 100 %. Mangelnde Expertise unter den Protagonisten wird ersetzt durch faktenferne Fantasien, während der ideologisch motivierte Antimilitarismus darauf abzielt, in bester SED- Manier Realitäten bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen.

Am 17. August war die linke Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen zu Gast im ZDF- Morgenmagazin, worüber die Facebookseite der Linkspartei stolz berichtete.


(Screen shot Facebook /
vergrößern = anklicken )

Zitat Sevim Dagdelen: "Es kann nicht sein, dass wir Soldaten in die Türkei schicken, um einen Terrorpaten zu unterstützen"

Also, wenn diese Frau wirklich die Bestbesetzung der Linkspartei als Sprecherin für "Internationale Beziehungen" sein soll, weshalb lachen dann die Leute über einen Donald Trump?

Die deutschen Soldaten im türkischen Incirlik unterstützen nicht Erdogan, sondern sie sind Teil der Koalition im Kampf gegen Da'esh ( IS ) in Syrien und dem Irak. Eine Aufgabe, die 2014 noch von Dagdelens Genossin Ulla Jelpke und dem damaligen linken Parteichef Gregor Gysi vehement eingefordert wurden.
Dass DIE LINKE sich in dieser Form ständig selbst widerspricht ist so normal, dass es eigentlich schon ins Parteiprogramm gehören sollte. So forderte die linke Europapolitikerin Sabine Lösing auf ihrer Facebookseite eine "Seenotrettung ohne Militär". Nur wenige Tage zuvor stand Lösing bei einer Demo vor dem Europaparlament mit einem Schild in der Hand, auf dem sie das Wiederaufleben der Mission MARE NOSTRUM forderte.

Übrigens eine Mission des italienischen Militärs.

Autor:

Peter Gross aus Bochum

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