Infoabend für neue Ehrenamtliche in Bochum
Hospizarbeit braucht Freunde

Hospiz St. Hildegard Ehrenamtliche im Austausch: Im Hospiz St. Hildegard arbeiten Ehrenamtliche mit beruflichen Fachkräften im Team zusammen – dafür braucht es eine intensive Vorbereitung. | Foto: Hospiz
  • Hospiz St. Hildegard Ehrenamtliche im Austausch: Im Hospiz St. Hildegard arbeiten Ehrenamtliche mit beruflichen Fachkräften im Team zusammen – dafür braucht es eine intensive Vorbereitung.
  • Foto: Hospiz
  • hochgeladen von Nathalie Memmer

Am Montag, 15. August, gibt ein Infoabend im Hospiz St. Hildegard ab 18 Uhr Einblicke in die ehrenamtliche Mitarbeit in der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Gesucht werden interessierte und tatkräftige Menschen mit großem Herz und offenen Ohren, die ihre Zeit für die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen einsetzen möchten.

Eine so wichtige Arbeit bedarf einer guten Vorbereitung. Wie man sich den ehrenamtlichen Einsatz im stationären Hospiz St. Hildegard und ambulant in den Wohnungen von schwerkranken Menschen vorstellen kann und wie man darauf Schritt für Schritt vorbereitet wird, erläutern die Koordinatorinnen Mareike Häusler-Wallstein und Heide Großgarten (Ambulante Hospizarbeit Bochum) sowie Johannes Kevenhörster (Hospiz St. Hildegard). Im Gespräch können alle Fragen rund um die Tätigkeit im Haus oder in der ambulanten Hospizarbeit geklärt werden.

Der eigentliche Vorbereitungskurs startet im September und ist Voraussetzung für den ehrenamtlichen Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die Grundlagen der Hospizarbeit kennen und beschäftigen sich ausgiebig mit den Themen Abschied, Sterben und Trauer. Die neuen Ehrenamtlichen werden kontinuierlich von beruflichen Mitarbeitenden der beiden Einrichtungen begleitet – auch über den Kurs hinaus bei ihren späteren Einsätzen. Denn das ist der Hospizgedanke: Haupt- und Ehrenamtliche sorgen sich gemeinsam um ein würdevolles „Leben bis zuletzt“.

Leben bis zuletzt

Unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ können im stationären Hospiz St. Hildegard zwölf schwerstkranke und sterbende Menschen ihre letzten Tage oder Wochen in Würde verbringen. Neben der achtsamen und professionellen Palliativpflege und der psychosozialen Begleitung der Gäste stehen auch die Angehörigen mit ihren Fragen und Sorgen im Fokus. 29 berufliche und etwa 45 ehrenamtliche Kräfte arbeiten in einem multiprofessionellen Team zusammen. Je eine Seelsorgerin der evangelischen und der katholischen Kirche sind im Hospiz tätig. Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen im Hospiz St. Hildegard erfolgt für jede Person, unabhängig ihrer Nationalität, ihrem religiösen Bekenntnis oder sozialen Status.

Trägerin der Arbeit ist die gemeinnützige Caritas-Hospiz-Trägergesellschaft gGmbH, Bochum.

Nähere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 0234/8908100 oder info@ambulante-hospizarbeit-bochum.de. Ein aktueller negativer Coronatest (Bürgertest) und eine FFP2-Maske sind mitzubringen.

Infoabend: Montag, 15. August, 18 Uhr, im Hospiz St. Hildegard, Königsallee 135, (Zugang über Waldring/Ostermannstraße) .
Infos: www.hospiz-st-hildegard.de

Autor:

Nathalie Memmer aus Bochum

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.