Rettungshundestaffel für Feurwehren zu Besuch auf dem Stadtparkfest

Auch die Rettungshundestaffel für Feuerwehren, hat sich auf dem Stadtparkfest in Bochum am letzten Wochenende vorgestellt. Die Rettungshunde haben gelernt, den Geruch eines Menschen aus einer Vielzahl anderer Gerüche, auf Grund von über 200 Millionen Riechsinneszellen, herauszufiltern. Sie können Menschen in bis zu 9 Meter Schutt und Beton, oder bei guten Windverhältnissen aus über 200 Meter Entfernung orten. Die Hundeführer, 24 Stunden und 365 Tage im Jahr in Bereitschaft, sind alle in den Grundkenntnissen der Feuerwehr ausgebildet. Das Einsatzgebiet der Rettungshunde ist sehr vielfältig und neben dem Suchen und Finden von Verschütten, wird die Rettungshundestaffel in der Mehrzahl von Behörden wie Polizei und Feuerwehr, zur Mithilfe bei der Suche von abgängigen, häufig demenzkranken Menschen, sowie weggelaufenen Kindern angefordert.

Trotz, dass die Rettungshundestaffel von öffentlichen Diensten, wie Feuerwehr und Polizei angefordert wird, agieren die Helfer ehrenamtlich und die Staffel muss sich selbst finanzieren. Im Wesentlichen ist die Rettungshundestaffel auf Spenden angewiesen. Das Einsatzfahrzeug wurde zum Beispiel von den Stadtwerken finanziert und ist in der Feuerwache 1 stationiert. Die Hunde sind privat Hunde, für die die ehrenamtlichen Helfer auch die Steuer und Versicherung selbst tragen müssen.

Da die Hundeführer mit ihren Hunden ihren Dienst für die Allgemeinheit, wie freiwillige Feuerwehren, oder andere Hilfsorganisationen verrichten, sollten hier auch öffentliche Gelder zu Verfügung gestellt werden. Bis dahin ist die Rettungshundestaffel erstmal weiterhin auf Spenden angewiesen.

Für mehr Informationen besuchen Sie die Internetseite der Rettungshundestaffel unter: www.rhs-feuerwehren-nrw.de

Autor:

Wolfgang Börner aus Bochum

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