Willy-Brandt-Schüler verbringen Projekttage an der Hochschule Ruhr West

Große Freude am Projekt (v.l.): Schulleiter Jochem von Schwerdtner, Cornelia Geyer (wissenschaftliche Mitarbeiterin der HRW), Prof. Dr. Ioannis Iossifidis und Techniklehrer Achim Kannacher mit den Schülern Natascha, Lars und Emily. Fotos (2): Kappi
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  • Große Freude am Projekt (v.l.): Schulleiter Jochem von Schwerdtner, Cornelia Geyer (wissenschaftliche Mitarbeiterin der HRW), Prof. Dr. Ioannis Iossifidis und Techniklehrer Achim Kannacher mit den Schülern Natascha, Lars und Emily. Fotos (2): Kappi
  • Foto: Michael Kaprol
  • hochgeladen von Nina Heithausen

Auf dem Boden kreisen und surren mehrere kleine Roboter vor sich hin. Einer fährt entlang einer schwarzen Linie, ein anderer stoppt kurz bevor er gegen eine Wand zu knallen droht.
Inmitten dieser Atmosphäre befinden sich zahlreiche Jugendliche und Erwachsene, die, teils lachend, teils staunend, jenes Spektakel mit eifrigen Blicken verfolgen. Es handelt sich hierbei um rund 20 Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule, die im Rahmen ihrer Projektwoche an der Hochschule Ruhr West (HRW) zu Gast sind.

„Wir als Schule sind froh, dass wir hier die Möglichkeit bekommen, derart attraktive Projekttage zu verbringen“, frohlockt Schulleiter Jochem von Schwerdtner. Und nicht nur dies. Vielmehr sollen die Schüler schon einmal erfahren, was sie im künftigen Berufsleben womöglich erwarten könnte. „Wir wollen den Jugendlichen Räume für einen eventuellen Ausbildungsort nach dem Abitur zeigen“, erläutert der Schulleiter weiter.
Ausgehend von einem fiktiven Chemie-Unfall in einer Werkshalle, bei dem an Stelle von Feuerwehrleuten Roboter den Ort der Katastrophe erkunden, räumen und säubern sollen, werden die jungen Erwachsenen spielerisch an das Fachgebiet Informatik herangeführt. Jeweils zu zweit oder in Dreiergruppen werden die weiblichen Roboter, namens „Roberta“, mit einem Kabel an den Computer angeschlossen und eigenhändig mit der entsprechenden Software programmiert. Mit ein paar Mausklicks bestimmen Leon und Masih, was ihr Roboter tun soll. „Er fährt nun drei Sekunden und dann stoppt er“, erklärt Leon. Gesagt, getan.

Ein paar Tische weiter hantieren Pia und Hannah mit ihrem mechanischen Gefährt herum. Die beiden jungen Frauen sind gerade etwas ins Grübeln geraten: „Eigentlich soll der Roboter 5 cm vor der Wand anhalten, aber irgendwie kriegen wir das gerade nicht hin.“ Dennoch, die 16-jährige Hannah findet das Projekt sehr interessant: „Ich wusste gar nicht, dass das alles auf diese Weise funktioniert.“
Und ihre Schulkollegin Pia könnte sich eine ähnliche Tätigkeit auch für ihr späteres Beurfsleben vorstellen. „Es sollte dann nur etwas aktiver sein.“ Überhaupt befinden sich in den aktuellen Projektgruppen mehr Mädchen als Jungs. Von den insgesamt 40 Elftklässlern der Willy-Brandt-Gesamtschule sind 27 weiblicher Natur. „Wir haben einen großen Anteil an begeisterten Schülerinnen“, freut sich Technik-Fachlehrer Achim Kannacher. Auch Prof. Dr. Ioannis Iossifidis von der HRW bestätigt: „ Das besondere Augenmerk bei diesen Projekten liegt auf jungen Frauen, die an die MINT-Fächer herangeführt werden sollen.“

Hinweis:
Interessierte Schulen, die auch einmal individuelle Projekte in Zusammenarbeit mit der Hochschule Ruhr West und dem zdi-Zentrum „mint4u“ veranstalten wollen, können sich an zdi-Projektleiterin, Danuta Popanda, Tel. 0208/882 54-209, wenden.

Große Freude am Projekt (v.l.): Schulleiter Jochem von Schwerdtner, Cornelia Geyer (wissenschaftliche Mitarbeiterin der HRW), Prof. Dr. Ioannis Iossifidis und Techniklehrer Achim Kannacher mit den Schülern Natascha, Lars und Emily. Fotos (2): Kappi
Hannah und Pia zeigen was ihre „Roberta“ kann.

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