Männliche u16.2 schlägt sich wacker in Kleve

Mit lediglich fünf Spielern ging es für den sieglosen Tabellenletzten, die BG Duisburg-West, zum ungeschlagenen Tabellenführer, dem VfL Merkur Kleve. Vor diesem Hintergrund war die Vorgabe von Coach Andreas Rimpler, möglichst kraftsparend zu spielen, einfache Ballverluste zu vermeiden und weitestgehend die gefürchteten Fastbreaks der Klever zu unterbinden.
Zu Beginn des Spieles hatten die Duisburger aber zunächst damit zu kämpfen, die Müdigkeit der langen Anreise aus den Knochen zu schütteln. Die Gastgeber konnten den verschlafenen Start der Westler direkt ausnutzen, um eine 12:2 Führung zu erspielen. Eine Auszeit von Coach Rimpler weckte dann die Gäste auf, die fortan das erste Viertel ausgeglichen gestalten konnten. Folglich ging es für die Duisburger mit einem achtbaren 16:8 Rückstand in die erste Viertelpause.
Auch im zweiten Viertel konnten die Westler die Vorgaben ihres Coaches gut umsetzen. Nur selten kamen die Klever zu Fastbreaks. Und in der Offense gelang es Aufbau Philipp Dietzen den Ball gut zu behaupten. Die Center Vincent Timpert sowie Malo Soulier zogen immer wieder geschickt ihre Verteidiger aus der Zone und die beiden Flügelspieler Berkay Akgül und Baris Caglayan stellten dem Aufbau regelmäßig gute Blöcke, die es ihm ermöglichten, die Zone zu attackieren. Einziges Manko: an der Freiwurflinie wurden die Punkte liegen gelassen (0 von 10). So versäumten es die Westler das Spiel knapper zu gestalten als mit einem 34:18 Rückstand in die Halbzeit zu gehen.
Allerdings konnten die jungen Duisburger nach der Pause nicht an die Leistungen der ersten 20 Minuten anschließen. Der Umstand, ohne Auswechselspieler angereist zu sein, machte sich gerade bei den Abschlüssen in der Offense bemerkbar. Reihenweise verfehlten die Würfe den Korb oder sprangen wieder aus diesem heraus. Auch wurde die gegnerische Zone nur noch selten attackiert, so dass der erste Korberfolg in der Schlussminute des Viertel erzielt werden konnte. Die Gastgeber konnten so den Vorsprung leicht auf 51:20 ausbauen.
Im Schlussviertel bewiesen die Westler ihre größte Stärke: ihre Moral. Trotz schindender Kräfte und der Niederlage vor Augen ließen die Duisburger nicht ihre Köpfe hängen, sondern bemühten sich weiter um ein achtbares Ergebnis. Der Ball wurde wieder besser beschützt, den Klevern weiter möglichst wenig Gelegenheit geboten, über Fastbreaks zu einfachen Punkten zu kommen. Und so wurden sie am Ende mit einer 67:28 Niederlage belohnt, die angesichts der klaren Rollenverteilung der beiden Mannschaften und dem Umstand, dass die fünf Westler 40 Minuten durchspielen musste, allen Respekt verdient.
Und so war auch Coach Andreas Rimpler nach dem Spiel rundum zufrieden: „Man kann vor den Jungs nur den Hut ziehen. Sie haben wieder eine vorbildliche Einstellung gezeigt. Bedenkt man, dass drei der fünf Jungs gerade ihre erste Saison spielen, da sie erst im letzten halben Jahr mit dem Mannschaftssport begonnen haben, dass einer der drei gar noch ein u14-Spieler ist, und dass Baris Caglayan in der letzten Saison noch kaum Einsatzzeiten bekommen hatte, er quasi gerade seine erste richtige Saison spielt, weiß man das Ergebnis richtig zu bewerten. Wenn die jungen Spieler weiter so gut trainieren und sich in den Spielen auch noch mehr zu trauen, wird sich das langfristig auch in den Ergebnissen bemerkbar machen.“
Es spielten: Philipp Dietzen (20 Punkte), Malo Soulier, Vincent Timpert (je 4), Berkay Akgül, Baris Caglayan

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