Stadt will Möglichkeit prüfen
CDU möchte Burg Henrichenburg beleuchten

Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg.
  • Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Vera Demuth

Eine Beleuchtung im Landschaftsarchäologischen Park Henrichenburg vermisst die CDU Henrichenburg. Der Ortsverbandsvorsitzende Josef Berkel hat mit der Stadtverwaltung Kontakt aufgenommen, damit sie Leuchten installiert. Ein Teil der Kosten soll nach den Vorstellungen der CDU über das Förderprogramm „Dorferneuerung 2019“ des Heimatministeriums NRW finanziert werden.

„Unser Vorschlag ist, die Hecke zu beleuchten“, erklärt Berkel. Neben den Gewächsen, die den Grundriss der ehemaligen Burg nachbilden, möchte die CDU zudem den Weg von der Wartburgstraße in den Park mit Leuchten ausstatten, da es dort dunkel sei und Angsträume gebe.
„Wir sehen das positiv vorbehaltlich fachlicher Prüfungen“, sagt Klaus Breuer zu dem Vorschlag auf Stadtanzeiger-Anfrage. Der Leiter des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen hat sich zusammen mit einer Vertreterin der Unteren Denkmalbehörde mit Josef Berkel vor Ort getroffen. Da der Platz ein Bodendenkmal sei, müsse eine Beleuchtung geprüft und das mögliche Beleuchtungsmittel mit der Denkmalbehörde abgesprochen werden, so Breuer.
„Daraus ergibt sich die Kostenfrage.“ Das Förderprogramm sieht vor, dass Kommunen mindestens 35 Prozent eines Projekts selbst finanzieren müssen. Noch bis Ende Februar können Städte Förderanträge einreichen. Die Verwaltung wolle versuchen, die Prüfung so rasch vorzunehmen, dass noch ein Antrag gestellt werden könnte, so Breuer. Für die Umsetzung hätte die Stadt vier Jahre Zeit.

Veranstaltungen auf dem Burgplatz

Über die Beleuchtung hinaus regt die CDU Henrichenburg an, Strom- und Wasseranschlüsse auf dem Burgplatz zu installieren. „Ziel ist, den brachliegenden Platz für Veranstaltungen zu nutzen“, sagt Josef Berkel. Dabei sollen die Bürger gefragt werden, welche Veranstaltungen sie sich wünschen. Erste Ideen des Ortsverbands gehen in Richtung Frühlingsmarkt und -konzert sowie eine Pflanzentauschbörse für Gärtner.
Wasser- und Stromanschlüsse zu schaffen solle ebenfalls geprüft werden, erklärt Klaus Breuer. „Veranstaltungen können dort aber jederzeit stattfinden“, betont er und verweist auf die Möglichkeit, ein Klohaus aufzustellen und ein mobiles Aggregat zur Stromversorgung zu nutzen. „Wichtiger wäre, erst einmal dafür zu sorgen, dass dort Veranstaltungen hinkommen.“

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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