Ungepflegter Spielplatz, neuer Kunstrasenplatz
SPD-Ortsverein Obercastrop-Mitte machte Tour durch den Stadtteil

In den vergangenen Wochen wurde der Kunstrasen der Erin-Kampfbahn erneuert.
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  • Foto: Demuth
  • hochgeladen von Vera Demuth

„Früher wurde der Rasen hier öfter gemäht. Da konnten die Kinder Fußball spielen“, sagte ein Anwohner über den Spielplatz an der Kreuzstraße. Der Platz war eine der Stationen während der Sommertour des SPD-Ortsvereins Obercastrop-Mitte am Freitag (6. September).

Auch einige Spielgeräten seien zurückgebaut und nicht ersetzt worden, so der Anwohner. „Es wäre toll, wenn der Spielplatz für Kinder wiederbelebt würde.“ Wie der Ortsvereinsvorsitzende Daniel Molloisch erläuterte, erarbeite die Stadtverwaltung zusammen mit dem Kinder- und Jugendparlament zurzeit ein Spielplatzkonzept für die Stadt. Wenn Castrop-Rauxel eine familienfreundliche Stadt sein wolle, müsse mehr Geld für Spielplätze ausgegeben werden, so Molloisch.
Ebenfalls Halt machte die Tour am seit langem unbewohnten Haus an der Kreuzstraße auf Höhe des Grünen Weges. Doch solange das Haus keine Gefahr darstelle, könne die Stadt den Eigentümer nicht belangen, nur weil das Haus ungepflegt sei, erklärte Bürgermeister Rajko Kravanja. Jedes Frühjahr erhalte der Besitzer einen Bescheid, dass er sein Grün zurückschneidet, damit der Bürgersteig nicht zuwuchert.

Neuer Kunstrasen

So gut wie fertig ist der neue Kunstrasen auf der Erin-Kampfbahn. Seit Mitte August wurde der 15 Jahre alte Rasen auf dem Platz des SV Wacker Obercastrop erneuert. „Das ist ein Landesligaverein, der vernünftige Bedingungen braucht“, erklärte Molloisch, warum die für 2020/21 vorgesehenen Arbeiten vorgezogen wurden. „Es gab viele Verletzungen wegen des alten Platzes“, sagte Vorstandsmitglied Elmar Bök.
Noch in diesem Jahr wird die Flutlichtanlage auf der Erin-Kampfbahn neue LED-Leuchten erhalten. Die Anlagen auf jeweils drei der städtischen Sportplätze würden pro Jahr umgerüstet, sagte EUV-Chef Michael Werner.
Ein weiterer Stopp war die Kita „Swabedoo“ am Grünen Weg. Wie Molloisch berichtete, sorgt die Parksituation immer wieder für Ärger. Denn die an der Straße Im Breckenwinkel ausgewiesenen Parkplätze für Kita-Angestellte würden von Anwohnern genutzt. Als mögliche Lösung wurden Ketten für die Parkplätze vorgeschlagen. Zudem missachteten manche Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Kita brächten, das Halteverbot auf der Straße Im Breckenwinkel.
Tempo 30 gilt seit mehreren Monaten an der Bochumer Straße südlich der Cottenburgstraße. „Wer von unten hochkommt, achtet links auf die Cottenburgstraße und sieht das Verkehrsschild rechts gar nicht“, hat jedoch der ortsansässige Metzger Willi Bols beobachtet. Abhilfe, so die Idee während der Sommertour, könnte ein Hinweisschild aufs Tempo 30-Schild schaffen.

Autor:

Vera Demuth aus Stadtspiegel Bochum / Wattenscheid

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