Finanzielle Hilfe für das THW

Vor dem Hintergrund zunehmender Naturereignisse und anderer Katastrophenfälle steigen die Herausforderungen und die Bedeutung von Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk. Dies betrifft auch die Ausstattung und Unterkunft der Hilfsorganisationen.

Gestern abend (16. April) besuchte THW-Präsident Albrecht Broemme den Standort des örtlichen THWs an der Oskarstraße. Dabei sagte er zu, dass die Organisation in den nächsten zwei bis drei Jahren eine vollständige Renovierung oder eine neue Unterkunft bekomme.
„Das THW hat einen super Fahrzeugpark, aber beim Gebäude sind dringend Renovierungen erforderlich“, sagte SPD-Bundestagsmitglied Frank Schwabe, auf dessen Einladung Broemme den Wahlkreis besuchte, im Vorfeld des Termins über das heimische THW. „Die Fahrzeughalle ist gut, aber es gibt ein Fahrzeug, das zu hoch ist und nicht hineinpasst. Da müsste sich eine Lösung finden.“ Außerdem seien die Schulungsräume und Unterkünfte stark renovierungsbedürftig, so Schwabe.
„Das THW macht einen guten Job“, betonte der Bundestagsabgeordnete. International und national, aber auch lokal, wenn etwa ein Haus brenne und das THW es mit einem Gerüst vor dem Einsturz rette. „Das sieht man nur nicht so.“

Entwicklung in Habinghorst

Neben seiner Arbeit im Katastrophenschutz sei das THW außerdem gut für die Entwicklung in Habinghorst. Schwabe bezeichnet die Organisation als Stabilitäts­anker für den Stadtteil und betrachtet sie als wichtigen Faktor im Prozess „Soziale Stadt Habinghorst“. Denn im Hilfswerk engagierten sich viele unterschiedliche Menschen, „die über das THW in die Gesellschaft integriert werden“.
Im Anschluss an seinen Besuch beim THW sprach Albrecht Broemme während einer Diskussionsveranstaltung in der Fridtjof-Nansen-Realschule über das Thema „Herausforderungen für den Katastrophenschutz“.

Autor:

Vera Demuth aus Bochum

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