Aus alter Geschäftsstelle des Caritasverbandes wird ein offenes Haus
Benannt nach Oscar Romero

Diakon und Caritasdirektor Michael van Meerbeck beim feierlichen Gottesdienst zur Benennung des Oscar Romero - Hauses. Fotos: Henkemeyer
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  • Diakon und Caritasdirektor Michael van Meerbeck beim feierlichen Gottesdienst zur Benennung des Oscar Romero - Hauses. Fotos: Henkemeyer
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Die Caritas Dinslaken feierte am Freitag in einem verantwortbaren Rahmen einen Gottesdienst vor der Einrichtung und würdigte den Namensgeber, den heiligen Oscar Romero.

Aus Anlass der Benennung der Einrichtung plante die Caritas eigentlich ein größeres Fest, doch man beschränkte sich aus bekannten Gründen auf einen kleinen Gottesdienst zu Ehren des Namensgebers, des heiligen Oscar Romero.
Im Oscar Romero Haus war früher die Verwaltung untergebracht, die nun mehr ins Zentrum zwischen Dinslaken und Dingden, nach Voerde, verlegt wurde - aus Gründen der besseren Erreichbarkeit.
Dadurch kann das Angebot in Dinslaken insgesamt noch erweitert werden, wie Diakon und Caritasdirektor Michael van Meerbeck erläutert. An der Duisburger Straße 101 hätte man nun "enorme freie Fläche, um dort fachliche Arbeit leisten zu können". Es gebe nun mehr Beratungsangebote für die Menschen und das an zentraler Stelle, gut erreichbar durch den ÖPNV. Habe man früher auf verschiedene angemietete Räume zurückgreifen müssen, ist nun im Oscar Romero Haus - und im Edith Stein Haus - das Sozialpsychatrische Zentrum des Caritasverbandes untergebracht. Es richtet sich an psychisch erkrankte Menschen als Anlaufstelle. Außerdem gebe es mehr Gruppenangebote. Eine Tagesstätte für psychisch Erkrankte ist dort mit unterm Dach. "Ein Gewinn für die Region", so van Meerbeck.
Zusätzlich haben die Mitarbeiter des betreuten Wohnens im Romero-Haus ordentliche Büros bekommen.
Auf die Person Oscar Romero kamen übrigens die Angestellten.
"Die Mitarbeiter haben sich mit Heiligen beschäftigt", sagt van Meerbeck, "und Romero vorgeschlagen, weil er gut zu uns passt und für eine diakonische Kirche steht."

Wikipedia
Laut Wikipedia war Óscar Arnulfo Romero y Galdámez (geb. 1917) Erzbischof von San Salvador, trat für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen ein und stellte sich damit in Opposition zur damaligen Militärdiktatur in El Salvador. Er gilt als einer der prominentesten Verfechter der Befreiungstheologie. Während einer Messe wurde er 1980 ermordet. Sein Tod markierte den Beginn des Bürgerkriegs in El Salvador.

Diakon und Caritasdirektor Michael van Meerbeck beim feierlichen Gottesdienst zur Benennung des Oscar Romero - Hauses. Fotos: Henkemeyer
Auf rund 50 Besucher beschränkte man sich beim Gottesdienst unter freiem Himmel.
Autor:

Harald Landgraf aus Dinslaken

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