"Aus einem Regenschirm soll sein Flachdach werden"
Benefizaktion gegen Kinderarmut

(V.l.) Michelle Morawietz, Nicole Seidenstücker, Walburga Schild-Griesbeck und Alexandra Schwedtmann gehen gemeinsam gegen Kinderarmut vor.
  • (V.l.) Michelle Morawietz, Nicole Seidenstücker, Walburga Schild-Griesbeck und Alexandra Schwedtmann gehen gemeinsam gegen Kinderarmut vor.
  • Foto: Laura Otten
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"Wir als Gesellschaft haben die Verpflichtung zu helfen", sagt Walburga Schild-Griesbeck, als sie vom Thema Kinderarmut spricht. Aus diesem Grund organisiert die Künstlerin jährlich die Benefizaktion "Flachdach".

Der Reinerlös soll dieses Jahr der Jugendhilfe des Diakonischen Werkes Dinslaken zugute kommen. Die Veranstaltung findet im Atelier Freiart statt, welches Schild-Griesbeck und ihr Ehemann nun schon seit zehn Jahren betreiben. "Sterntaler gegen Kinderarmut" nennt sich die Aktion und soll neben finanzieller Unterstützung zum Austausch und zur Sensibilisierung des schwierigen Themas dienen. Erworben werden können unter anderem bemalte Karten und Brottütchen, "Sterntaler" Sorgensteine, Heimatbilder, und mehr abstrahierte Kunst.

Aber warum eigentlich "Flachdach"? Es hat ein geringes Eigengewicht und doch bietet es eine schützende Oberfläche, auf der Entwicklung in Form gestalterischer Freiheit möglich ist. Es kann sozusagen als eine Metapher für die Nothilfe an schutzbedürftige Menschen durch die Kunst verstanden werden. Kunst sei eine Kommunikationsmöglichkeit, die soziale Themen auf andere Art und Weise an die Öffentlichkeit bringen kann. So gilt für die Veranstaltung: Kommen, gucken, sprechen.

Die Gesellschaft solle akzeptieren, dass alle Kinder zeitgemäße Bedürfnisse haben, gleich in welcher sozialen Lage sie sich befänden, so Alexandra Schwedtmann, Geschäftsführerin der Diakonie. Dinge, die für die meisten Menschen selbstverständlich seien, wie beispielsweise eine neue SIM-Karte oder ein neues Fahrrad, kann hilfebedürftige Familen vor eine große Hürde stellen. Nicht nur die Kinder würden darunter leiden und "sich verstecken", sondern auch die Eltern, die unter dauerhaftem Stress leiden ihren Kindern diese Dinge oft nicht bieten zu können, stellen Sozialpädagogin Michelle Morawietz und Team Koordiatorin Nicole Seidenstücker von der Jugendhilfe fest. Die Sozialarbeiterinnen wünschen sich, vor allem mit den Kindern der von ihnen betreuten Familien mehr unternehmen zu können. So sei ein Ausflug zu einem Bauernhof sehr gut angekommen und hätte den Kindern ganz neue Eindrücke und Ansichten vermitteln können. Auch unbürokratische, schnelle Nothilfe für die Familien sei von großer Wichtigkeit. Genau für solche Unterstützung soll der Erlös der Ausstellung genutzt werden.

  • Wann? 10. Februar von 11 bis 17 Uhr
  • Wo? Atelier Freiart, Hünxer Straße 374, 46537 Dinslaken 

Wer außerhalb der Aktion an die Jugendhilfe der Diakonie spenden will, kann auf folgendes Konto überweisen:
Sparkasse Rhein-Lippe
IBAN: DE26 3565 0000 1001 98
BIC: WELADED1WES
Verwendungszweck: Flachdach HHst. 2250

Autor:

Laura Otten aus Voerde (Niederrhein)

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