Konzessionsvertrag für Gas unterzeichnet

Unterzeichnung des Vertrages durch (vorn v.l.) Maria Allnoch (innogy) und Elisabeth Kappe (Stadt Dorsten) als Geschäftsführerinnen der DNG sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff, im Beisein von (stehend v.l.) Stadtkämmerer Hubert Große-Ruiken, Stadtbaurat Holger Lohse als Aufsichtsratsvorsitzender der DNG, Rainer Hegmann (innogy), Simone Ehlen (innogy), Christina Heep, Christiane Volkmer (Stadt Dorsten), Peter Matten (innogy), Jens Freisenhausen (Westnetz). | Foto: Stadt Dorsten
  • Unterzeichnung des Vertrages durch (vorn v.l.) Maria Allnoch (innogy) und Elisabeth Kappe (Stadt Dorsten) als Geschäftsführerinnen der DNG sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff, im Beisein von (stehend v.l.) Stadtkämmerer Hubert Große-Ruiken, Stadtbaurat Holger Lohse als Aufsichtsratsvorsitzender der DNG, Rainer Hegmann (innogy), Simone Ehlen (innogy), Christina Heep, Christiane Volkmer (Stadt Dorsten), Peter Matten (innogy), Jens Freisenhausen (Westnetz).
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Dorsten. Die Dorstener Netzgesellschaft DNG übernimmt ab 2019 das Gasleitungsnetz in der Lippestadt. Am Dienstag unterzeichneten Maria Allnoch, Regionalleiterin bei innogy, und Elisabeth Kappe, Stadt Dorsten, als Geschäftsführerinnen der DNG sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff den Gas-Konzessionsvertrag, der zwanzig Jahre lang – bis Ende 2038 – gelten wird.

Die DNG wurde 2013 gegründet, um das Stromnetz zu übernehmen. Die Stadt hält 51 Prozent der Gesellschaftsanteile, innogy 49 Prozent. Mit der Übernahme des Stromnetzes nahm die DNG ihre Geschäftstätigkeit auf. Die 2019 auslaufende Gaskonzession wurde in einem transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren neu ausgeschrieben und die eingegangenen Angebote nach objektiven Kriterien geprüft. Mit Ratsbeschluss vom 28. Februar 2018 erhielt die DNG den Zuschlag zur Konzession des Gasnetzes.. Die DNG wird das Gasleitungsnetz von innogy erwerben und an die innogy-Tochter Westnetz verpachten. Westnetz wird das Dorstener Strom- und Gasnetz wie bisher unterhalten und betreiben.
Bürgermeister Stockhoff freute sich bei der Unterzeichnung des Vertrages, dass mit der DNG ein guter Partner gefunden werden konnte. „Die Zusammenarbeit mit innogy ist seit Jahren gut, auch mit der innogy-Tochter Westnetz.“

Maria Allnoch dankte für das Vertrauen, das der Rat der Stadt Dorsten mit der Zustimmung ausgesprochen hat: „Wir pflegen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Elisabeth Kappe ergänzte, dass die vier Jahre gemeinsamer Erfahrung im Stromgeschäft nun im Bereich Gas ihre Fortsetzung finden. Rainer Hegmann, Leiter der Region Rhein-Ruhr bei innogy, betonte, dass der Mutterkonzern RWE bereits seit 1898 Erfahrung in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Städten hat.

Mit der Übernahme der Leitungen durch die DNG ändert sich für Gaskunden nichts. Die Konzession beinhaltet ein Leitungsrecht auf öffentlichen Flächen. Die Verbraucher können weiterhin ihren jeweiligen Strom- oder Gasversorger frei wählen. Den Betriebsstützpunkt an der Wenger Höfe und das Kundencenter in der Stadtinfo wird es weiterhin geben.

Autor:

Karin Janowitz aus Dorsten

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