Die Thesen werden nicht mehr angeschlagen

Erstmals lädt Sebastian 23 (M.)ls Moerator und Slammer am Montag in die Reinoldikirche ein. Das Publikum entscheidet, wer das Siegershirt tragen darf. Auf viele Besucher freuen sich Pfarrerin Susanne Karmeier (2.v.l.), Sven Ganiel Gettys von Luups (l.), sowie Felix Eichhorn (r.) und Antje Rösener vom Bildungswerk.
  • Erstmals lädt Sebastian 23 (M.)ls Moerator und Slammer am Montag in die Reinoldikirche ein. Das Publikum entscheidet, wer das Siegershirt tragen darf. Auf viele Besucher freuen sich Pfarrerin Susanne Karmeier (2.v.l.), Sven Ganiel Gettys von Luups (l.), sowie Felix Eichhorn (r.) und Antje Rösener vom Bildungswerk.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Antje Geiß

„Wir müssen die Thesen inzwischen nicht mehr draußen an der Kirche anschlagen, sondern können Kritik auch in den Kirchen sagen“, bringt „Sebastian 23“ das Konzept des ersten Poetry-Slams in der Reinoldikirche am Montag, 13. Januar, auf den Punkt.

Der bekannte Poetry-Slammer wird einen hochkarätigen Abend rund um Texte und Gedichte zum Thema „Glaube und Politik“ moderieren: „Der Unterschied zu den meisten anderen Poetry-Slams ist, dass wir hier ein Dachthema haben, aber ansonsten ist alles gleich: Es wird ernste und witzige Texte geben, Prosa und Gedichte und die Zuschauer stimmen ab, wer ihnen am besten gefallen hat.“
Der Poetry Slam („Dichterwettstreit“) ist eine Veranstaltungsform, die sich in den letzten Jahren rasant ausgebreitet hat: Junge Literaten präsentieren einen selbst geschriebenen Text und wetteifern live um die Gunst des Publikums. Auch in der Reinoldikirche wird das Publikum durch Applaus bestimmen können, wer das Sieger-T-Shirt anziehen darf. Kirche und Poetry-Slam, geht das überhaupt?

Auch der Meister kommt

„Streitkultur gehört zur Kirche“, sagt Antje Rösener, vom Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V. (EBW), das den Slam in einer Reihe weiterer veranstaltet. Dies ist Teil des Themenjahres „Reformation und Politik“. In dieser Dekade bereiten sich die Protestanten auf das Jubiläum des Thesenanschlags in Wittenberg 2017 vor.
„Die Reinoldikirche ist ein toller Rahmen dafür“, freut sich Pfarrerin Susanne Karmeier, „sie ist ein Ort für alle Themen, die auch vor der Tür der Kirche stattfinden.“
Zum ersten Poetry-Slam in Reinoldi haben sich renommierte Slammer angesagt: der amtierende deutschsprachige Meister Jan Philipp Zymny, der franko-japanische Slammer Ken Yamamoto, Helge Goldschläger aus Düsseldorf und Fee, die aktuelle deutschsprachige Jugend-Meisterin im Poetry Slam.
Beginn ist um 20.15 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr). Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Karten gibt‘s im Reinoldiforum an der Reinoldikirche (Ostenhellweg 2) sowie bei „Unterhaltung“ (Schillingstraße 27a)sowie unter  54 09 15.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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