Innenminister de Maziére lernte im Stadion Borussias Kampf gegen Rechts kennen

Lob gab es vom Innenminister Thomas de Mazière (M.) beim Besuch im BVB-Lernzentrum: Das umfassende Engagements von Borussia Dortmund gegen Rassismus und Antidiskriminierung nannte der Minister im Signal Iduna Park vorbildlich. Die Arbeit des BVB auf diesem Gebiet präsentierten ihm „Leuchte auf!“-Stiftungsmanager Marco Rühmann, BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball, BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Daniel Lörcher.
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  • Foto: BVB
  • hochgeladen von Antje Geiß

Hoher Besuch im Signal Iduna Park: Im BVB-Lernzentrum stellte Borussia Dortmund sein umfassendes Engagements gegen Rassismus und Antidiskriminierung jetzt Thomas de Maiziére in Dortmund vor.

Der Bundesinnenminister überzeugte sich in Deutschlands größtem Stadion auf eigenen Wunsch von der intensiven und nachhaltigen Arbeit des BVB auf diesem Gebiet.
„Das Wort Integration wird im Fußballsport ganz besonders gelebt“, sagte BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball auf der rund 90-minütigen Veranstaltung im Signal Iduna Park, der neben BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auch der Leiter für Fanangelegenheiten beim BVB, Daniel Lörcher, sowie Mitarbeiter des BVB-Lernzentrums beiwohnten. „Wir wollen unsere soziale Verantwortung nutzen, um besonders junge Menschen vor etwaigen Abwerbeversuchen von Rechts zu schützen.“

Workshops im Lernzentrum

Davon, wie das in der Praxis geschehen kann, konnte sich der Bundesinnenminister während eines Workshops mit Kindern und Jugendlichen im BVB-Lernzentrum einen Eindruck verschaffen.
Bereits zuvor hatten Lörcher sowie Marco Rühmann, Projektleiter CSR bei Borussia Dortmund und verantwortlich für die BVB-Stiftung „leuchte auf“, de Maizière die wesentlichen Inhalte der Antidiskriminierungsarbeit sowie der Stiftungsarbeit im Hause Borussia Dortmund nähergebracht.

"Hier wird nicht tabuisiert"

Der Bundesinnenminister äußerte sich im Anschluss äußerst positiv über das Engagement des Bundesligisten: „Präventivarbeit im Kampf gegen Rechts ist Aufgabe des Staates, aber auch im Besonderen der Gesellschaft. Der BVB setzt hier seinen guten Namen nachhaltig ein im Kampf gegen Extremismus und Rassismus. Mir scheinen der Ansatz und die Ziele, die in Dortmund verfolgt werden, sehr richtig zu sein. Hier wird nicht tabuisiert, sondern hier werden bestehende Probleme klar benannt und angegangen.“ BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball ergänzte: „Wir gehen mit einer klaren Botschaft aus dieser Veranstaltung: Nehmt dieses Thema nicht auf die leichte Schulter!“
Weitere Informationen zur BVB-Stiftung „leuchte auf“ und zum BVB-Lernzentrum auf BVB-Stiftung.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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