Wieder Kirchenasyl

Erneut gewährt eine der Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund einem Flüchtling Kirchenasyl, um ihn vor der Abschiebung zu schützen.

Es handelt sich um einen jüngeren Mann, der aus Myanmar (ehemaliges Birma) stammt und dort der verfolgten Minderheit der Rohingya angehört. Mehrere Familienangehörige kamen bei Übergriffen in den vergangenen Jahren und auf der Flucht durch verschiedene Länder ums Leben. Die Behörden wollen ihn nach Frankreich abschieben. Weil dort aber sein Asylantrag bereits abgelehnt wurde, droht die zwangsweise Rückführung in sein Heimatland. Eine Klage seines Rechtsanwaltes vor dem Verwaltungsgericht blieb erfolglos.

„Die Kirchengemeinde und der Kirchenkreis sind in diesem Fall davon überzeugt, dass die besondere Gefährdungslage des Flüchtlings von den Behörden nicht angemessen gewürdigt wurde. Wir bitten das Bundesamt um erneute Überprüfung“, erklärt Superintendent Ulf Schlüter.

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