DOGEWO21 liegt mit den Mieten unterm Durchschnitt und setzt auf Dachgeschossausbau
Erfolgreichstes Geschäftsjahr

DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki (l.), Andreas Laske, Prokurist Betriebswirtschaft, und Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft, freuen sich über das erfolgreichste Geschäftsjahr. Auch das Neubauprojekt am See macht Grund zur Freude: 46 geförderte Wohnungen am Südufer können wohl im November bezogen werden.
  • DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki (l.), Andreas Laske, Prokurist Betriebswirtschaft, und Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft, freuen sich über das erfolgreichste Geschäftsjahr. Auch das Neubauprojekt am See macht Grund zur Freude: 46 geförderte Wohnungen am Südufer können wohl im November bezogen werden.
  • Foto: DOGEWO21
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Auf das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte blickten bei der DOGEWO21-Bilanzpressekonferenz Geschäftsführer Klaus Graniki und die Prokutisten Andreas Laske und Christian Nagel zurück: „Das zurückliegende Jahr war ein ganz besonderes für uns: Gegründet am 11. Oktober 1918 konnten wir 100 Jahre später das Jubiläum des Unternehmens feiern! Anstatt nur ein großes Fest zu begehen, haben wir uns dazu entschieden, unsere Mieter in den Mittelpunkt des Jubiläums zu stellen. Mit monatlichen attraktiven Aktionen haben wir über das ganze Jahr gemeinsam mit ihnen gefeiert“, so Klaus Graniki.
Erneut konnte DOGEWO21 einen Jahresüberschuss erwirtschaften und diesen sogar steigern. Gleichzeitig hat das Wohnungsunternehmen rund 32 Mio. Euro in die Wohnungen investiert.

Marginale Leerstände

Der angespannte Wohnungsmarkt spiegelt sich im Tagesgeschäft besonders in der niedrigen Fluktuationsquote wider, die mit 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 8,3 Prozent liegt. Zum Stichtag Ende Dezember standen 1.313 Auszügen 1.360 Neuvermietungen gegenüber. 149 Mieter fanden bei DOGEWO21 eine neue Wohnung. 177 Wohnungen standen leer: davon 65 marktbedingt. Das entspricht einer Quote von 0,4 Prozent (Vorjahr 0,76).
Die Durchschnittsmiete lag 2018 bei 5,40 €/m² (Vorjahr 5,31 €/m²). Neumieter zahlten im Schnitt 5,88 €/m² (5,77 €/m²) und damit deutlich weniger als im Dortmunder Durchschnitt (6,62 €/ m²).
Im Bilanzzeitraum hat DOGEWO21 fast 32 Mio. Euro in bestehende Häuser investiert. Das entspricht rund 30 €/m² Wohnfläche. Damit liegt DOGEWO21 im Spitzenfeld der großen Wohnungsunternehmen. Auch das Dortmunder Handwerk profitiert von diesen Investitionen in erheblichem Umfang. Schwerpunkte waren Bestandsinvestitionen (10,65 Mio. €), Großinstandhaltungen (10,29 Mio. €), Wohnwertverbesserungen (3,74 Mio. €) und Reparaturen in Höhe von 7,22 Mio. €.

Dortmund wächst weiter

2018 wurden erneut über 600.000 Einwohner in der Ruhrgebietsmetropole gezählt. Bezahlbaren Wohnraum zu finden wird immer schwieriger. Als kommunales Wohnungsunternehmen engagiert sich DOGEWO21 und schafft neuen Wohnraum. „Dabei dürfen wir aber nicht Fehler wiederholen und die Wirtschaftlichkeit aus den Augen verlieren“, betonte Klaus Graniki. 46 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen derzeit am Phoenix-See an der Schüruferstraße. „Wenn es weiterhin planmäßig läuft, kann der Erstbezug im November 2019 erfolgen“, so Graniki weiter. Wohnraum könne aber auch ohne Neubauten und ohne den Kauf teurer Grundstücke entstehen. Mit dem Dachgeschossausbau habe DOGEWO21 gute Erfahrungen gemacht. Diese wolle man, wenn es technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist, fortsetzen.

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