Glücklicherweise niemand verletzt // Polizei ermittelt Brandursache
Zwei Zechenhäuser an der Wrangelstraße in Eving nach Brand nicht mehr bewohnbar

Ein Löschfahrzeug der Dortmunder Feuerwehr verblieb als Brandwache vor Ort in der Wrangelstraße in Eving.
  • Ein Löschfahrzeug der Dortmunder Feuerwehr verblieb als Brandwache vor Ort in der Wrangelstraße in Eving.
  • Foto: Feuerwehr Dortmund
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Gestern (12.3.), am späten Abend um 23.22 Uhr, wurde die Dortmunder Feuerwehr zum Brand in einem im Umbau befindlichen Zechenhaus an der Wrangelstraße in Eving gerufen. Weil das Haus aufgrund der Arbeiten derzeit unbewohnt ist, kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.

Das Gebäude ist nach dem Brand jedoch unbewohnbar, da sich das Feuer großflächig in einer Holz-Zwischendecke ausgebreitet hatte.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der nahe gelegenen Feuerwache Eving war das gesamte Gebäude bereits komplett verraucht. Umhegend wurden drei Angriffstrupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung durch den Einsatzleiter in das Haus geschickt und parallel dazu die Drehleiter zur Kontrolle des Dachbereiches in Stellung gebracht.

Da der Brandherd noch nicht lokalisiert werden konnte, forderte der Einsatzleiter zusätzlich weitere Einsatzkräfte nach. Bedingt durch die ältere Bauweise des Zechenhauses waren die Zwischendecken noch in Holzbauweise ausgeführt. Deshalb hatte sich das Feuer nicht nur im Dachbereich, sondern auch in den Zwischendecken ausbreiten können, so dass die Bodenkonstruktionen großflächig an verschiedenen Stellen mit einer Kettensäge zeitaufwendig aufgenommen, um die Glutnester ablöschen zu können. 

Diese Arbeiten wurden ebenfalls unter Atemschutz durchgeführt und nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Eine weitere Ausbreitung auf die Nachbargebäude konnte nur bedingt verhindert werden. Während das eine Nachbargebäude - mit einem Wasserschaden - weiter bewohnbar ist, musste das andere Nachbargebäude evakuiert werden. Es bleibt durch den Brand und die Rauchausbreitung zunächst ebenfalls unbewohnbar.

Bis zur endgültigen Übergabe der Einsatzstelle zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei verblieb ein Löschfahrzeug als Brandwache vor Ort. Die genauen Umstände des Ausbruches des Brandes muss nun ermittelt werden.

Im Einsatz befanden sich circa 60 Einsatzkräfte der Feuerwache 2 (Eving), der Feuerwache 1 (Mitte), der Feuerwache 9 (Mengede), die Freiwilligen Feuerwehren aus Eving/Brechten, Nette, Lanstrop und Hombruch sowie der Rettungsdienst.

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