BUND Dortmund, Umweltamt und Sponsor pflanzen zwei Apfelbäume alter Sorten auf der Kirchderner Streuobstwiese Karmsche Heide
Naturschützer ziehen positive Bilanz

Auf der vom BUND Dortmund gepflegten Streuobstwiese Karmsche Heide, im Osten Kirchdernes gelegen, pflanzten jetzt (v.l.n.r.) BUND-Kreisgruppensprecher Thomas Quittek, Anne Henter von der Spender-Firma mpool Consulting, BUND-Obstgehölzpfleger Jochen Helle sowie Gesa Köster und Sonja Terme vom städtischen Umweltamt zwei gespendete Apfelbäume der alten Sorten "Riesenboiken" und "Westfälischer Gülderling".
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  • Auf der vom BUND Dortmund gepflegten Streuobstwiese Karmsche Heide, im Osten Kirchdernes gelegen, pflanzten jetzt (v.l.n.r.) BUND-Kreisgruppensprecher Thomas Quittek, Anne Henter von der Spender-Firma mpool Consulting, BUND-Obstgehölzpfleger Jochen Helle sowie Gesa Köster und Sonja Terme vom städtischen Umweltamt zwei gespendete Apfelbäume der alten Sorten "Riesenboiken" und "Westfälischer Gülderling".
  • Foto: Günter Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

In Dortmund gibt es über 80 Streuobstwiesen, auf denen vor allem hochstämmige Apfelbäume wachsen. Etwa 30 dieser Obstwiesen befinden sich in der Obhut des Umweltamtes. Sie sind mit Fördermitteln des Landes im Rahmen der Landschaftspläne und als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen angepflanzt worden.

Die Bäume stammen überwiegend aus den 1990er- bis 2000er-Jahren. Es gibt aber auch ältere Bestände aus den 1930er-Jahren, die eine hohe Bedeutung für den Naturschutz haben. So brütet dort unter anderem der seltene Steinkauz, eine Eulen-Art.

Die BUND-Kreisgruppe Dortmund unterhält für vier dieser Streuobstwiesen in Kirchderne, Derne und im Rombergpark Patenschaften mit der Stadt Dortmund. An der Karmschen Heide im Osten Kirchderne hatte der BUND im Jahr 2015 die Patenschaft über zwei Streuobstwiesen mit einer Größe von 16.000 Quadratmetern übernommen.

Obstgehölzpfleger Jochen Helle und Sprecher Thomas Quittek vom BUND Dortmund zogen jetzt gemeinsam mit Gesa Köster und Sonja Terme als Vertreterinnen des Umweltamtes vor Ort Bilanz und pflanzten gemeinsam mit Firmenvertreterin Anne Henter (mpool consulting GmbH) zwei von der Unternehmensberater-Firma gespendete Apfelbäume der alten Sorten „Riesenboiken“ und „Westfälischer Gülderling“.

Die Arbeitsgruppe (AG) Streuobstwiesen des BUND führt an den Bäumen einen fachgerechten Obstbaumschnitt durch, pflegt die Wiesen und bestimmt die Sorten. Bei frisch gepflanzten Bäumen kommt es vor allem auf den richtigen Erziehungsschnitt in den ersten sechs bis acht Jahren an, damit sie eine tragfähige Krone bilden. Regelmäßiges Mähen oder Beweidung der Wiesen und die Kontrolle der Bäume auf Schäden durch Verbiss oder Wühlmäuse gehören auch dazu. Wenn diese
Maßnahmen erfolgreich waren, können bei einigen Sorten nach fünf Jahren die ersten Äpfel geerntet werden. Manche Sorten lassen sich aber auch zehn Jahre Zeit bis zum ersten Ertrag. Danach beschert ein Apfel-Hochstamm bei guter Pflege 60 bis 80 Jahre lang fast jedes Jahr eine Ernte.

Die Äpfel verwendet der BUND für seinen „Echt Dortmunder Apfelsaft“, für den der BUND jedes Jahr Äpfel sammelt und zum Selbstkostenpreis verkauft: www.bund-dortmund.de/mitmachen/echt-dortmunder-apfelsaft/

Wer Lust und Interesse an der Mitarbeit in der AG Streuobstwiesen hat, kann sich beim BUND melden unter Tel. 0231/162824 oder per E-Mail an BUNDteam@bund-dortmund.de.

 Weitere Infos – u.a. eine Liste heimischer Obstsorten - findet sich auf der Internetseite des BUND Dortmund: www.bund-dortmund.de.

Praxis-Seminare
 Der BUND bietet regelmäßig Einführungskurse in den Obstbaumschnitt an im Botanischen Garten Rombergpark unter Leitung von Obstgehölzpfleger Jochen Helle.
Nächster Termin: 21. März, 10-16 Uhr. Kosten: 30 €, 10 € für BUND-Mitglieder.
 Noch sind wenige Plätze frei.
Anmeldung per E-Mail an: BUNDteam@bund-dortmund.de .

Auf der vom BUND Dortmund gepflegten Streuobstwiese Karmsche Heide, im Osten Kirchdernes gelegen, pflanzten jetzt (v.l.n.r.) BUND-Kreisgruppensprecher Thomas Quittek, Anne Henter von der Spender-Firma mpool Consulting, BUND-Obstgehölzpfleger Jochen Helle sowie Gesa Köster und Sonja Terme vom städtischen Umweltamt zwei gespendete Apfelbäume der alten Sorten "Riesenboiken" und "Westfälischer Gülderling".
Einen Apfelbaum der alten Sorten "Riesenboiken" und "Westfälischer Gülderling" pflanzten jetzt auf der Streuobstwiese an der Karmschen Heide in Kirchderne (v.r.n.l.) Sonja Terme und Gesa Köster vom Umweltamt, BUND-Obstgehölzpfleger Jochen Helle, Anne Henter als Baumsponsor-Vertreterin, sowie BUND-Sprecher Thomas Quittek.
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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