DIE LINKE sieht Defizite in der politischen Flughafenplanung

Foto: DIE LINKE

Bericht von Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE

Die Fraktion DIE LINKE kritisiert Mängel im Umgang mit den Schwierigkeiten des Flughafens. „Dem Flughafen steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Außer Durchhalteparolen sind aber keinerlei Lösungsansätze für das Dilemma einer unzulässigen Quersubventionierung des Flughafens über die Strom und Wasserpreise erkennbar,“ so der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Utz Kowalewski.

Nun hoffen Stadtwerke und Flughafen mit einer Einsparung von 8 Mio. Euro pro Jahr die Wettbewerbshüter der EU zu besänftigen, ohne aber am Kernproblem Änderungen durchführen. Dieses besteht nach Ansicht der LINKEN aus unwirtschaftlichen Start- und Landegebühren. Diese Dumpingpreise sorgen für zwar für steigende Fluggastzahlen, aber auch für steigende Defizite.

„Ein kommunaler Flughafen ist aber nicht dazu da, dass die Dortmunder BürgerInnen den Billigtourimus für Menschen aus ganz NRW bis hin in die Niederlande über ihre Strom- und Wasserrechnung finanzieren, während man anstehende millionenschwere Investitionen in die Wasseraufbereitung offenbar scheut“, meint Kowalewski. Kowalewski weist auf bereits mehrere Jahre alte Konzeptionen der LINKEN hin, den Flughafen zum Geschäftsflughafen zurück zu bauen, oder ein Flughafenverbundsystem zusammen mit den gegenwärtigen Konkurrenten Paderborn und Münster/Osnabrück zu entwickeln.

Autor:

Renate Kowalewski aus Dortmund-Ost

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