LEBEN AM HELLWEG früher und heute
Vorträge und Bürgerausstellung prägten die ersten beiden Aktionstage

Machten den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe im Marie Juchacz Haus Asseln: Claudia Mokanski, Sparkasse Dortmund und...
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Jeweils rund 30 Besucher*innen und Akteure der Begegnungsstätten erlebten den diesjährigen Auftakt der Veranstaltungsreihe Leben am Hellweg mit dem Thema „Vom Volksempfänger zur Künstlichen Intelligenz“.
Den Auftakt am Dienstag, 12.11 machte Claudia Mokanski, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Dortmund für Wickede, Asseln, Husen und Lanstrop im Marie Juchacz Haus der AWO Asseln. Sie stellte im Vergleich zu früher die modernen Online -Möglichkeiten und mobilen Angebote des Geld-und Überweisungsverkehrs vor.
Wie ein selbstbestimmtes und altersgerechtes Wohnen mit technischen Assistenzsystemen den Verbleib in der eigenen Wohnung bedarfsgerecht sichern kann, wurde von Andre Roß, Mitarbeiter der VIVAI Software AG im Anschluss vorgestellt. Auch wenn es bis zur flächendeckenden Versorgung noch ein weiter Weg sein wird, konnten die Anwesenden beispielhaft erfahren, dass moderne Technik durchaus geeignet erscheint, ein selbstbestimmtes Wohnen im Quartier zu ermöglichen.
Dank einer frischen, von den AWO Mitarbeiterinnen Bärbel Kannenberg und Christa Makowski, selbst gekochten Gemüsesuppe und einem leckeren Kuchen wurde es nach der Mittagspause wieder praktischer und alltagsbezogener:
Dipl. Ing. Bruno Brödner stellte unter den Aspekten von Gesundheits- und Fitness moderne Geräte wie Smartwatches und deren Applikationen (APPs) vor.
Hiermit können Mann und Frau beispielsweise den eigenen Blutdruck oder Herzschlag und Puls kontrollieren und die erhobenen Daten mit ihrem Hausarzt besprechen. Auch die Telemedizin- insb. für die ländlichen Bereiche- war Thema in seinem Beitrag.
Kritisch und mahnend setzte sich zum Abschluß des Tages Klaus Coerdt vom Heimat-und Geschichtsverein Asseln mit dem Thema auseinander:
Können und sollen zukünftig Systeme mit Künstlicher Intelligenz moralisch handeln, z.B. im Straßenverkehr (autonomes Autofahren) oder als Roboter in der Altenpflege?
Nachdenklich und doch mit vielen neuen Informationen bereichert verabschiedeten Elke Meyer und Thomas Brandt vom Seniorenbüro Brackel die Teilnehmer*innen und stimmten sie auf den zweiten Veranstaltungstag im Jakobus Gemeindehaus Wambel ein.
Dort wurde nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Jens Giesler am Mittwoch, 13.11 von 7 Bürger*innen eine über 30- teilige Tagesausstellung mit technischen Exponaten aus dem Bereichen Musik/Unterhaltung, Foto/Film und Computer eröffnet.
Zu hören waren u.a. die erste Radioaufzeichnung Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts, Klänge eines alten Grammophons und historischer Radios. Ihre Besitzer*innen wussten über Alter, Entstehung und Herkunft der Geräte und ihrer Hersteller zu berichten und die Besucher wurden auch optisch mit in die Vergangenheit genommen. Die Qualität von Filmkameras der 70er Jahre wurde ebenso bestaunt, wie die ersten Computerspiele in den 80er Jahren. Der Vergleich zu modernen Musikboxen über Smartphones und Alexa gesteuert durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Zur Mittagszeit stärkte das ehrenamtliche Team um Roswitha Behlert mit Würstchen, Brötchen und Getränke die 30 Besucher*innen ehe die Vorstellung der umfangreichen Ausstellung unter Moderation von Thomas Brandt fortgesetzt wurde.
Der Technik-(vergleich) von damals und heute war auch das zentrale Anliegen des historischen Vortrags von Hobby-Historiker Manfred Thiel. Er nahm die Anwesenden mit auf eine Reise durch die technische Entwicklung zahlreicher Haushaltsgeräte. Ob Waschmaschine, Bügeleisen, Mikrowelle, Induktions-Herd, Kühl-und Gefrierschränke, Fön, Toaster und vieles mehr: Die moderne Technik hat auch in den Wohnungen der Menschen im Stadtbezirk Brackel stets das Alltagsleben im Vergleich zu den (Ur-)Großeltern und Eltern erleichtert.
Doch auch Thiel - wie tags zuvor Klaus Coerdt - endete mit den mahnenden Worten: Technik und technische Errungenschaften müssen stets dem Menschen dienen, dürfen ihn aber niemals ersetzen, ganzgleich ob im privaten Leben oder am Arbeitsplatz. Nicht alles wozu wir technisch in der Lage sind dient uns Menschen zum Guten.
Mit Freude auf das weitere Programm in Wickede und Brackel verabschiedete Brandt die Besucher*innen nach einem interessanten Tag im Jakobus Gemeindehaus Wambel.

Autor:

Thomas Brandt aus Dortmund-Ost

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