Pflege-Serie 2019
Schwester Romina Bossi ist "Pflegerin mit Herz": Engagierter Einsatz für die Patienten

Schwester Romina Bossi liebt ihren Beruf:  "Die Menschen sind so dankbar, wenn man etwas für sie tut oder auch nur ein offenes Ohr für ihre Probleme und Sorgen hat. Ein Beruf, bei dem ich den ganzen Tag lang nur im Büro bin oder am Computer sitze – das wäre nichts für mich.“
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  • Schwester Romina Bossi liebt ihren Beruf: "Die Menschen sind so dankbar, wenn man etwas für sie tut oder auch nur ein offenes Ohr für ihre Probleme und Sorgen hat. Ein Beruf, bei dem ich den ganzen Tag lang nur im Büro bin oder am Computer sitze – das wäre nichts für mich.“
  • Foto: Klinke
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Unter dem Titel "Patient Pflege?" haben wir in den vergangenen Monaten das Thema Pflege aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zum Abschluss unserer verlagsweiten Pflege-Serie haben wir Dortmunder "Pfleger/innen mit Herz" gesucht. Unsere Leser haben zahlreich per Mail geantwortet und ihren persönlichen "Pfleger mit Herz" beschrieben - darunter waren viele berührende Geschichten. Stellvertretend für alle vorgeschlagenen Pfleger mit Herz stellen wir Ihnen nun drei von ihnen genauer vor.

von Sabine Schwalbert

Für Anja Rossol aus Dortmund ist Romina Bossi eine „Pflegerin mit Herz“: Beide sind Kolleginnen im Hörder Josefs-Hospital. "Schwester Romina, die auf der Station C4 für allgemeine und Viszeralchirurgie, also speziell der Chirurgie im Bauchraum arbeitet, ist sehr engagiert,menschlich und fachlich kompetent, auch in ihrer Tätigkeit als Stomaexpertin des Hauses“, berichtet Anja Rossol. „Mit ihrem Einsatz bereichert sie ihre Kollegen und Patienten. Da wir alle wissen, wie es in der Pflege aussieht, sollten wir dankbar sein, dass es solche Menschen gibt.“

Dabei stand die Krankenpflege zunächst gar nicht auf der Berufs-Wunschliste der 30-Jährigen. „Eigentlich wollte ich Bankkauffrau werden“ erzählt sie. Doch als sie mit etwa 14 Jahren durch eine schwere Krankheit des Vaters rund eineinhalb Jahre lang oft zu Besuch im Krankenhaus war, wuchs der Wunsch, in der Pflege tätig zu sein. Heute weiß Romina Bossi, dass ihre Berufswahl genau die richtige war: „Ein Beruf, bei dem ich den ganzen Tag lang nur im Büro bin oder am Computer sitze – das wäre nichts für mich.“

Auf ihrer Station hat sie viel mit schwerkranken Tumor- und Krebspatienten zu tun. Vor zwei Jahren hat sie daher eine Weiterbildung zur Pflegeexpertin im Bereich Stoma absolviert und hilft den Patienten nun beim schwierigen und psychisch belastenden Umgang mit einem künstlichen Darmausgang.

„Die Menschen sind so dankbar wenn man etwas für sie tut oder auch nur ein offenes Ohr für ihre Probleme und Sorgen hat“, erklärt sie. „Gerade bei älteren Menschen ist die Familie oft nicht vor Ort, da sind die Patienten froh über jede Hilfe.“

So kann Schwester Romina manchmal schon mit Kleinigkeiten in der Pflege die Krankheit ein wenig erleichtern und dafür sorgen, dass ihre Patienten sich besser fühlen. „Natürlich ist das eine harte Arbeit mit vielen Schichtdiensten, aber solange ich noch keine Kinder habe, geht das.“ Ist erst einmal eine Familie da, dann muss auch Romina Bossi sehen, dass sie das zusammenbringt – eine Frage der Organisation. „Dann werde ich sicher erst einmal nicht in Vollzeit arbeiten können.“

Romina Bossi arbeitet seit ihrer Ausbildung im Hörder Josefs-Hospital, schon früh wusste sie, dass sie im chirurgischen Bereich arbeiten wollte. „Es ist hier alles gut so, wie es ist“, sagt sie, "der Zusammenhalt ist gut, wir sind ein eingespieltes Team. Das ist in allen Bereichen sehr gut. Dass es überall nicht genügend Pflegekräfte gibt, darunter sollen die Patienten nicht leiden.“

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Schwester Romina Bossi liebt ihren Beruf:  "Die Menschen sind so dankbar, wenn man etwas für sie tut oder auch nur ein offenes Ohr für ihre Probleme und Sorgen hat. Ein Beruf, bei dem ich den ganzen Tag lang nur im Büro bin oder am Computer sitze – das wäre nichts für mich.“
Schwester Romina Bossi.
Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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