Eine Wärmebrücke beseitigen? Der Fachmann kann helfen!

Thermografie | Foto: Dusmedia, fotolia
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Um effektiv Energiekosten zu sparen, sollten Eigenheimbesitzer regelmäßig die Dämmung ihrer Wände kontrollieren lassen. Denn mit der Zeit kann eine Wärmebrücke an verschiedenen Bauteilen entstehen. Wird diese nicht entfernt, können Energiekosten ansteigen. Wie Sie eine Wärmebrücke beseitigen lassen und nachhaltig Kosten einsparen können, erfahren Sie bei den Fachbetrieben der ortsansässigen Maler- und Lackiererinnungen.
Sind eine Fassade oder Bauteilübergänge nur unzureichend gedämmt oder ist die Dämmung nach einiger Zeit beschädigt, kann sich an diesen Stellen eine Wärmebrücke bilden. Diese kann höhere Energiekosten und die Bildung von Schimmel fördern. Um diesen Umstand abzuwenden, sollten Sie die Wärmebrücke beseitigen lassen, indem Sie einen Fachmann mit dieser Aufgabe beauftragen.

Eine Wärmebrücke beseitigen lassen, kann nachhaltig Kosten einsparen

Eine Wärmebrücke entsteht an Wandbereichen, an welchen viel Wärme austritt. Um Wärmebrücken nachhaltig zu beseitigen und der Bildung neuer vorzubeugen, kann der Fachmann helfen.

Die Bildung von Wärmebrücken kann verschiedene Ursachen haben.

Grundsätzlich wird die komplette Fassade mit einer klassischen Außendämmung isoliert. An verschiedenen Bauteilen kann aber dennoch eine Wärmebrücke entstehen. Dabei unterscheidet der Experte zwischen geometrischen (Hausecken) und konstruktiven (Fenster oder Türen) Wärmebrücken. Auch der unsachgemäße Einbau der Wärmedämm-verbundsysteme (WDVS-Systeme) kann eine Ursache darstellen.

Es entstanden möglicherweise kleine Ritzen beim Anbringen der WDVS, durch welche die Wärme entweicht. Diese Ritzen oder feinen Risse in der Dämmhaut können beispielsweise durch das Anbringen mithilfe von Schienen oder Dübeln entstanden sein. Das fachgerechte Anbringen der WDVS Befestigung ist daher erforderlich, um Wärmebrücken zu vermeiden. Die Beseitigung einer Wärmebrücke ist daher unabdingbar, um langfristig Kosten einzusparen.
Wärmebrücke beseitigen: Effektive Methoden besitzt der Fachmann
Bei einem Bestandsbau kann aber auch nachträglich die Wärmebrücke beseitigt werden. Die Problemstellen an der Wand fühlen sich kalt oder klamm an. Teils kann sich auch Kondenswasser in diesen Bereichen sammeln. Die Bildung von Wasser erfolgt aufgrund der hohen Temperaturunterschiede zwischen der betroffenen Stelle und dem Raumklima. Diese bilden dann den Nährboden für eine Schimmelbildung. Mithilfe einer Gebäudethermografie können die schadhaften Stellen in der Wand ausfindig gemacht werden. In diesem Zusammenhang bietet sich auch eine energetische Sanierung des Gebäudes an. Auf dieser Plattform können Sie sich individuelle Angebote vom Fachmann erstellen lassen. Mit dieser Methode können Sie langwierig
Wärmebrücken vermeiden und Kosten einsparen.

Das Beseitigen einer Wärmebrücke kann die Erneuerung der gesamten Wärmedämmung oder einiger Bereiche nach sich ziehen. Dabei nutzt der Experte spezielle Fassadendübel zur Befestigung der Wärmedämmung. Die Dübel werden fachgerecht in der Hauswand verankert, sodass keine Ritzen in der Dämmung entsteht. Die versenkten Dübel müssen dementsprechend der Dicke des Dämmstoffes angepasst werden. Somit kann sich der regelmäßige Fassadencheck lohnen, sodass Ihre Energiekosten nicht ins Unermessliche steigen.

Quelle: BV Farbe/malerorg

Zu Handwerksthemen finden Sie ebenfalls Beiträge unter http://malerillu.de. , dem Online Magazin der Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf sowie unter http://maler-düsseldorf.de und http://energie-und-fassade.de

Autor:

Heiner Pistorius aus Düsseldorf

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