Bundesverkehrsministerium entscheidet: A59-Ausbau zwischen AK Duisburg und AS Marxloh erfolgt in Hochlage
Keine Tunnellösung!

Die Stadt Duisburg, der Meidericher Bürgerverein und weitere Institutionen hatten für einen sechsspurigen Ausbau "unter Tage" plädiert.
  • Die Stadt Duisburg, der Meidericher Bürgerverein und weitere Institutionen hatten für einen sechsspurigen Ausbau "unter Tage" plädiert.
  • Foto: Frank Preuß
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Die A59 wird zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Marxloh in Hochlage auf sechs Spuren ausgebaut. Das teilt der Landesbetrieb Straßenbau NRW mit. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat dies – wie es heißt – nach intensiven Untersuchungen und einem aufwändigen Entscheidungsprozess entschieden.

Die Entscheidung des BMVI basiert auf detaillierten Untersuchungen durch den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Auf Basis der vom BMVI vorgegebenen Kriterien hat Straßen.NRW in einem umfassenden Abwägungsprozess zunächst 16 Streckenvarianten und 20 Ausbauvarianten der Knotenpunkte untersucht. Anschließend wurden die Voraussetzungen für eine Tunnelvariante und eine Hochstraßenvariante geprüft. In diesen Prozess wurden unter anderem KO-Kriterien einbezogen. Dazu gehören zum Beispiel erhebliche Eingriffe in die Bebauung und besondere Randbedingungen wie die Führung der U-Bahn. Untersuchungen zu Machbarkeit und Umweltverträglichkeit führten schließlich zu zwei möglichen Varianten Tunnel (C1T) und Hochstraße (C1H).
Bei beiden Varianten würde der überwiegende Teil der Anlieger (99 Prozent der Anlieger) vom Lärm entlastet. Die Belastung sinkt demnach um drei Dezibel.

Ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundes zu Gunsten der Hochlage sind mehrere Gründe:
=> Die Bauzeit für eine Hochstraße sei mit sechseinhalb Jahren deutlich kürzer als eine Tunnelbauzeit von zwölf Jahren.
=> In dieser Zeit müssten die Anschlussstellen Ruhrort und Meiderich für sechs Jahre gesperrt und der Verkehr innerstädtisch geführt werden. Der Bau in Hochlage sei ohne dauerhafte Sperrungen zu realisieren.
=> Eine Hochstraße koste 500 Millionen Euro weniger als die Tunnelvariante (1,6 Milliarden Euro).
=> Für den Bau einer Hochstraße müssten weniger Gebäude abgerissen werden als für den Tunnel.

Info-Veranstaltung für Bürger
Straßen.NRW lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Info-Veranstaltung rund um das Ausbauprojekt ein. Diese findet am Mittwoch, 22. Januar, von 16 bis 19 Uhr, in der Gebläsehalle im Landschaftspark Nord, Emscherstraße 71 in Meiderich, statt.

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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