Stadt Duisburg zeigt sich auf steigende Infektionszahlen vorbereitet
Weniger Gäste auf Privatfeiern, Maskenpflicht im öffentlichen Raum möglich

Die Zahlen steigen wieder.

Wie vielerorts steigt die Zahl der Coronainfektionen seit einigen Tagen auch in Duisburg wieder. Am Donnerstag waren 132 Personen infiziert, was einer Inzidenz von 21,9 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner entspricht.

Sollte die Inzidenz über den Wert von 35 steigen, greifen strengere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Darauf hat sich der Krisenstab der Stadt Duisburg am Donnerstag geeinigt. So könnte die maximale Teilnehmerzahl bei privaten Feiern auf 50 begrenzt werden. Derzeit sind bei Festen aus herausragendem Anlass wie zum Beispiel Jubiläen, Hochzeits-,Tauf-, Geburtstags- und Abschlussfeiern gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung bis zu 150 Gäste erlaubt. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben jedoch gezeigt, dass bei derartigen Feiern das Ansteckungsrisiko besonders hoch ist. Daher sind auch geringere Teilnehmerzahlen als in der Verordnung des Landes vorgesehen sinnvoll. Auch könnte bei einer noch höheren Inzidenz eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ausgesprochen werden. Die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen wird in jedem Fall einzeln vom Krisenstab beschlossen und richtet sich nach dem aktuellen Infektionsgeschehen.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Pläne zum Schutz der in Duisburg lebenden und arbeitenden Menschen und appelliert an jeden Einzelnen: „Wir haben es selbst in der Hand, dass sich das Virus nicht noch mehr ausbreitet. Dafür müssen wir uns alle an die Abstands- und Hygieneregeln halten.“

Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Martin Murrack: „Ich möchte unbedingt einen erneuten Lockdown und damit eine Einschränkung der Bewegungs- und Geschäftstätigkeit in Duisburg vermeiden. Die meisten Bürgerinnen und Bürger stimmen uns in diesem Punkt zu und halten sich an die geltenden Regeln. Steigen die Zahlen allerdings weiter, sind entsprechende Schutzmaßnahmen leider unumgänglich.“

Autor:

Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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