Michael Bohrer schied in Führung liegend unverschuldet aus

Michael Bohrer vom AMC Duisburg beim Start im Opel Astra OPC
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Die VLN trauert um Wolf Silvester -
Artur Deutgen im Ford GT GT3 auf Rang fünfzehn -

Zum dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startete Michael Bohrer vom AMC Duisburg auf einen Opel Astra OPC mit dem Kölner Peter Kreuer für das Team Teichmann Racing aus Adenau.
Michael Bohrer, sonst im Peugeot unterwegs, zeigte auch im Opel sein Können und stellte mit einer Zeit von 9:21,544 Minuten einen neuen Rundenrekord in der Klasse Cup 1 auf und stand somit auf der Poleposition. Der Zweitplatzierte hatte fast zwei Sekunden Rückstand.
Der Start zum 44. Adenauer ADAC Simfy-Trophy erfolgte ohne Probleme und Startfahrer Michael Bohrer knüpfte nahtlos an die Rundenzeiten aus dem Training an und führte die Klasse klar an. In der siebten Runde, kurz vor dem Schwalbenschwanz bremste ein Teilnehmer extrem auf Grund einer weißen Flagge ab. Die folgenden Piloten mussten daraufhin ebenfalls stark abbremsen. Michael Bohrer konnte noch eine Lücke finden um eine Kollision zu verhindern, wurde dann aber von einem anderen Teilnehmer auf dem hinteren linken Rad getroffen. Das Auto brach aus und knallte frontal in die Leitplanken und das Rennen war für den AMC-Piloten gelaufen. Dennoch konnte er vorher noch die schnellste Rennrunde fahren.
Mit Artur Deutgen war ein weiterer Duisburger am Start. Zusammen mit Jürgen Alzen vom Team H&R Spezialfedern GmbH & Co. pilotieren sie in der starken Klasse der GT3-Boliden einen Ford GT. Im Training belegten sie im Gesamt und in der Klasse den 10 Startplatz. Beim Abbruch des Rennens wurden sie auf Gesamtrang fünfzehn gewertet und in der Klasse auf Rang neun.
Überschattet wurde das Rennen vom Tod des Teilnehmers Wolf Silvester worauf das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde und nicht neu gestartet wurde. Silvester war nach Aussagen der Sportwarte der Streckensicherung mit seinem Opel Astra OPC unkontrolliert auf der Strecke unterwegs und rollte zwischen Posten 178 und 179 (Anfahrt Schwalbenschwanz) aus. Die Sportwarte meldeten der Rennleitung, dass der Fahrer regungslos im Auto sitze. Die unmittelbar nach der Meldung eintreffenden Rettungskräfte leiteten sofort erste Rettungsmaßnahmen ein und versuchten den 55-jährigen zu reanimieren. Die Maßnahmen wurden während des Transports in das Medical Center an der Rennstrecke fortgesetzt, wo der Leitende Rennarzt schließlich den Tod infolge eines internistischen Hintergrunds feststellte. CS/motorracepis.de

Autor:

Cornelia Simon aus Duisburg

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