Traditionelle Neujahrsbegegnung der Neumühler Pils-Sucher stärkt das Miteinander
Gespannt auf die neuen Bürger des Jahres

Im voll besetzten Bürgerhaus Neumühl war beim letztjährigen Neujahrsempfang der Pils-Sucher wieder alles vertreten, was im Stadtteil Rang und Namen hat. Das wird sauch morgen nicht anders sein.
Foto: Reiner Terhorst
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Das Bürgerhaus an der Otto-Hahn-Straße wird am morgigen Sonntag, 6. Januar, wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein, wenn die KG Blau-Weiß Neumühl Die Pils-Sucher mit ihrer mittlerweile 20. Neujahrsbegegnung in Folge den Startschuss für ein „lebendiges neues Jahr“ mit zahlreichen Veranstaltungshöhepunkten gibt.

Dann ist wieder alles vertreten, was im Stadtteil, in den Vereinen, in der Politik, Verwaltung und örtlichen Wirtschaft Rang und Namen hat. Das „Sehen und Gesehen werden“ um 11.11 Uhr am ersten Sonntag eines neuen Jahres ist längst zu einer lieb gewonnenen Tradition in dem ehemaligen Bergarbeiterstadtteil geworden, der in diesem Frühjahr – urkundlich belegt – seinen 666. Geburtstag feiert.

In diesem Jahr treffen zwei Dinge aufeinander. Zum einen ist der Steinkohlebergbau im Revier, der auch Neumühl geprägt hat, endgültig Vergangenheit. Zum anderen sind die 666 Jahre, die Neumühl bald auf dem Buckel der Geschichte hat, eine betont närrische Zahl. So hat der Vorstand der Aktionsgemeinschaft Neumühler Kaufleute beschlossen, den Präsidenten und Vorsitzenden der drei örtlichen Karnevalsvereine KG Rot-Weiß Schmidthorst, KG Blau-Weiß Neumühl Die Pils-Sucher und Schmidthorster Carnevals-Verein '92 die gemeinsame Schirmherrschaft der fünftägigen Stadtteil-Geburtstagsfeier anzutragen, die traditionell am Himmelfahrtstag beginnt.

Gelebte Brauchtumspflege

Das unterstreicht auch die gelebte Brauchtumspflege in Neumühl und das aktive Miteinander von Kaufmannschaft und Vereinen. Schon seit vielen Jahren gibt es dort die Interessengemeinschaft der Neumühler Kaufleute, Vereine, Institutionen und Organisationen, der sich längst die Parteien, Kirchen, Schulen, Jugendzentren und Kindergärten angeschlossen haben. In regelmäßigen Zusammenkünften bringen sie eine Menge auf den Weg, was Neumühl lebens- und liebenswerter macht. Davon wird bei der diesjährigen Neujahrsbegegnung auch wieder einiges zu hören und zu spüren sein.
Es gibt Rückblicke, Ausblicke und Grußworte, unter anderem von Oberbürgermeister Sören Link und Bezirksbürgermeister Uwe Heider. Die Gentlemen, die kultige Herrentanzgruppe der Pils-Sucher, stellen ihr neues Programm vor und befreundete Vereine stimmen mit Tanz- und Showeinlagen auf die neue Session ein. Kleine Tollitäten und anmutige Tanzmariechen sind ebenfalls mit von der Partie.

Zudem werden bei dieser Veranstaltung in schöner Regelmäßigkeit auch immer die neue Bürgerin und der neuer Bürger des Jahres bekanntgegeben, die zuvor selbst nichts von ihrem Glück wissen. Die Gäste der Neujahrsbegegnung sind gespannt, wer diesmal als Nachfolger von Ursula Palapys und Markus Corzillius vom Pils-Sucher-Vorstand auserkoren wurde. Denn vorher sickert nichts durch. Der Pils-Sucher-Vorstand hält dicht.

Die Bekanntgabe der neuen „Ehrenbürger“ ist jedes Mal ein Höhepunkt. Seit der allerersten Neujahrsbegegnung gibt es „the same procedure as every year“, also jetzt auch zum 20. Mal. Die Pils-Sucher-Vorsitzende Inge Hanßen meint schmunzelnd: „Es ist nicht schwierig, jedes Jahr geeignete Menschen zu finden, die eine solche Auszeichnung und Ehrung verdient haben, die letztlich auch Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit ist. Schwieriger ist es schon, darauf zu achten, dass die Geehrten und die Gäste nicht gleich bei den ersten Worten wissen, wen es diesmal auf die Bühne ziehen wird.“

Filmstadt Neumühl

In manchen Köpfen rollt dann oft ein Film ab. In Neumühl ist halt vieles „filmreif“. So haben die Pils-Sucher in diesem Jahr ihr Sessionsmotto auch „Filmstadt Neumühl“ genannt, was auch auf dem neuen Orden entsprechend dargestellt ist. Der Vorstand der Pils-Sucher ist überzeugt, dass auch die 20. Ausgabe der Neujahrsbegegnung ein Live-Film mit vielen bunten Bildern wird.

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