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Renaturierung Duisburg-Süd: Ein Umweltprojekt des #duisburgerhafens
Rückblick in die Entstehungsgeschichte logport II

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Im Jahre 2005 hat die Metallhütte Duisburg MHD-Sudamin Insolvenz angemeldet und hinterließ ein hoch kontaminiertes Gelände mit zahlreichen Umweltgefahren. Unter anderem mit 1.500 Fässern hochgiftigem Dioxin, 9.000 Tonnen Schwefelsäure sowie eine offene Deponie. Eine schnelle Entscheidung musste her und eine spannende Entstehungsgeschichte nahm ihren Lauf:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Stadt Duisburg haben die Brisanz der Angelegenheit sofort erkannt und machten sich auf die Suche nach einer Lösung zur Vermeidung einer Umweltkatastrophe. Vor allem die Duisburgerinnen und Duisburger mussten vor möglichen schweren Folgen der Verunreinigungen geschützt werden. Die zurückgelassenen Dioxin-Fässer liefen Gefahr zu platzen und die in den verrosteten Behältern gelagerte Schwefelsäure drohte in den Rhein zu fließen.

Der Duisburger Hafen nahm die Herausforderung an und sicherte zu, die Sanierungsarbeiten der gesamten Fläche bis spätestens Ende 2008 abzuschließen und dadurch eine Neunutzung der verunreinigten Fläche zu ermöglichen. Auf der ehemaligen MHD-Sudamin-Fläche entstanden nach Abschluss der Sanierungsarbeiten zu logport II mehrere Hundert neue Arbeitsplätze. Diese kamen zu den bereits vorhandenen direkten und indirekten 50.000 Arbeitsplätzen im Duisburger Hafen hinzu.

Eine gesunde Umwelt sowie gleichzeitig zukunftsfähige Arbeitsplätze sind für den Duisburger Hafen kein Widerspruch. Die duisport-Gruppe hat kontaminierte Flächen saniert, die Umweltsituation am Rhein drastisch verbessert und gleichzeitig Platz für Arbeitsplätze in der Logistik geschaffen. Anschließend entstand die heutige Landmarke Tiger & Turtle auf einer ehemaligen Deponie und bereitet vielen Menschen Freude – Ebenfalls eine tolle Bestätigung für die gute Arbeit des duisport-Hafenteams.

In jüngster Zeit gab es jedoch vermehrt Kritik dafür, dass eine Logistikhalle angeblich den Blick auf Tiger & Turtle verstellen würde. Das Duisburger Hafen-Team hat sich die Thematik angesehen und ist anderer Meinung: Zwischen Tiger & Turtle und dem höchsten Punkt der Halle liegen ca. 18 Meter, sodass man von der tiefsten Ebene von Tiger & Turtle nach wie vor auf Duisburg und bei schönem Wetter sogar bis nach Düsseldorf schauen kann.

Übrigens: Das kritisierte Hallenprojekt wird rund 2 Meter niedriger ausfallen als es der offizielle Bebauungsplan vorgesehen hätte. Teilweise verdeckt wird nach Fertigstellung des Baus lediglich der rollende Verkehr an der Ehinger Straße.

Copyright alte Aufnahme: Rolf Köppen
Copyright neue Aufnahme: Hans Blossey

Autor:

J. Rohden aus Duisburg

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