Enormer Krankenstand in der Duisburger Verwaltung - ver.di meint: "Verfehlte Personalpolitik"

Der Krankenstand innerhalb der Stadtverwaltung Duisburg ist aus Sicht der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di alarmierend hoch. | Foto: Hannes Kirchner
  • Der Krankenstand innerhalb der Stadtverwaltung Duisburg ist aus Sicht der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di alarmierend hoch.
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Der im Bundesdurchschnitt überproportionale Krankenstand in der Stadtverwaltung Duisburg ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf den Plan.

Der zuständige Gewerkschaftssekretär Markus Renner spricht von Verfehlungen in der Personalpolitik. So sei die zu geringe Ausbildungszahl ein lange bestehendes Problem. ver.di begrüßt, dass die Stadt hier langsam umdenkt und wieder mehr ausbildet.

Darüber hinaus seien die Arbeitsbedingungen und Perspektiven in Duisburg nicht verlockend. "Hier muss die Stadtspitze dringend eine ernsthafte Fehleranalyse betreiben und schnellstmöglich gegensteuern.“ Auch müssten mehr externe Kräfte eingestellt werden, um der ständigen Unterbesetzung in allen Bereichen ein Ende zu setzen. Dabei sieht ver.di auch die kommunale Politik mit in der Verantwortung, die im Haushalt die richtigen Schwerpunkte setzen muss. Ver.di wird in nächster Zeit darüber mit allen demokratischen Fraktionen das Gespräch suchen.

Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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