Echt gute "Koerners" bei Aquarell-Ausstellung im Kloster Emmaus

Andreas Koerner: "Schönebecker Aquarelle gehören nach Schönebeck, das habe ich sofort gemerkt."
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  • hochgeladen von Christa Herlinger

"Eine Ausstellung mit echt guten Koerners" hat Helga als Kommentar ins Gästebuch geschrieben, das am Eröffnungstag der Präsentation auf einem der Beistelltische im Kloster Emmaus ausliegt. Die Schönebecker Aquarelle des Borbecker Hobbyhistorikers und Künstlers sind seit dieser Woche in der Senioreneinrichtung an der Schönebecker Straße.

Dass man Schönebecker Aquarelle am besten in Schönebeck zeigten sollte, das konnte das Vorstandsmitglied des Kultur-Historischen Vereins Borbeck am Eröffnungsnachmittag hautnah miterleben. Die Besucher kannten sich aus. Ein Blick und sie wussten Bescheid. Der Wiedererkennungswert der Koerner-Arbeiten war enorm groß. Die "Rote Schule", der Bunker am Fliegenbusch und die Brücke am Terrassenfriedhof weckten sofort Erinnerungen bei den Besuchern.
Die kamen am Eröffnungstag zu einem Großteil aus dem Haus. "Genauso soll es sein", freute sich Regina Kleinebrahm, Leiterin Öffentlichkeit und Soziales an der Schönebecker Straße. Regelmäßig organisiert sie Ausstellungen im Haus. "Kunst gehört zum Leben", erklärt sie, "deshalb finden wir es wichtig, dass sie auch hier stattfindet." Sicherlich sei es möglich, mit Bewohnern Fahrten in Museen zu organisieren. "Aber das, was wir hier machen, geschieht quasi auf dem kleinen Dienstweg."
Der Kontakt zwischen dem Kloster Emmaus und Andreas Koerner ist bereits im vergangenen Jahr geknüpft worden. "Damals habe ich ihn eingeladen, einen Diavortrag über das Ruhrgebiet zu halten", erinnert sich Regina Kleinebrahm. "Der passte thematisch hervorragend in unser letztjähriges Jahresprogramm." Ganz nebenbei berichtete Koerner von seinem künstlerischen Engagement. Und wurde direkt wieder verpflichtet. Diesmal für eine Aquarellausstellung.
Die schnelle Technik ist genau sein Ding. "Ich bin viel unterwegs, arbeite direkt vor Ort", verrät Andreas Koerner. Immer mit dabei: sein Klappstuhl. Darauf lässt sich der ehemalige Leiter der Borbecker Stadtteilbibliothek zum Malen nieder.
Bis Ende Mai sind die Arbeiten des Borbeckers im Kloster Emmaus zu sehen. "Ein Angebot nicht nur für unsere Bewohner", rührt Regina Kleinebrahm die Werbetrommel. Zu den Öffnungszeiten der Pforte kann die Ausstellung des Mitglieds der Künstlergruppe "die kurve" bis dahin auch von interessierten Gästen besucht werden.  

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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