Musik, Tanz, Boxen und scharfe Schüsse in der Dubois Arena

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"Es war ein schönes Fest der Solidarität in der ehrwürdigen Borbecker Arena", zog Franz Josef Gründges vom Förderverein Schloß Borbeck eine durchweg positive Bilanz. Und es hatte den Anschein, als habe eine für das Wetter verantwortliche übergeordnete Instanz Regie geführt in Borbeck. Pünktlich zum Ende der Veranstaltung am Sonntag gab es fernes Donnergrollen und kurz danach kam der Regen.

"Wir hatten freundliche Menschen in der Arena, auf den Stufen und auch an ihrem oberen Rand. Von Willi Lippens, der beim Wettbewerb um den Stauder-Pokal dreimal das Tor verfehlte, über Freddy Fischer, dem es ein Herzensanliegen war, den unermüdlichen Don-Bosco-Club-Helfer Hermann Müller im Rahmen seines neuen Projekts „Alltagshelden“ mit einem zusammengerollten 5-Euro-Schein zu beschenken, bis hin zu Klaus Metzelder, der seine Stiftung vorstellte, und den Vertretern des Gymnasiums Borbeck mit ihrer Auszeichnung 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage'", listete Gründges die lange Liste der Teilnehmer auf.
Das Arenafest 2017 war ein Tag der Begegnung. Für Spannung zwischendurch sorgte der Torschuss-Wettbewerb, den letztlich die Jungs vom Don-Bosco-Club für sich entscheiden konnten. Willi Lippens hatte die Ehre, am Ende des gelungenen Tages die Sieger zu ehren und ihnen den Pokal zu überreichen. Klar, dass der einen Ehrenplatz erhalten wird.
Dazu gab es den Tag über Musik und Tanz. Die Mädels vom Don-Bosco-Club und die Flotten Socken erwiesen sich wieder einmal als echte Stimmungsgaranten. Und auch die Band "No name" von der Traugott-Weise-Schule und die Akteure des Schönebecker Jugend-Blasorchesters hatten maßgeblichen Anteil an dem kurzweiligen Programm.
Sportlich ging es zu beim Boxen. Die kleinen Sportler des Don Bosco Clubs - unter ihnen auch ein Mädchen - schnürten in der Arena die Boxhandschuhe und zeigten, was sie technisch bereits alles drauf haben. Mit Patrick Korte hatte sich auch ein Großer des Boxsports am Sonntag in Borbeck eingefunden. Der Profisportler, der am 14. Oktober in der Wuppertaler Uni Halle gegen Hasan Kurnaz um die Deutsche Meisterschaft im Schwergewicht boxen wird, hat einen großen Wunsch: "Ich würde gerne einmal in der Arena boxen", verriet er am Sonntag. Vielleicht schon im nächsten Jahr. Das wäre ganz nach dem Geschmack von Franz Josef Gründges und seinen Mitstreitern. "Es wäre schön", so erklärte der, "wenn wir alle mit vereinten Kräften der altehrwürdigen Arena wieder Leben einhauchen könnten."

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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