Stadtwerke sollen Maßnahmen an der Haus-Horl-Straße nach hinten schieben
Dellwiger Verkehrskollaps verhindern!

 Es bewegt sich etwas! Die bis Ende 2019 andauernden Arbeiten an der Unterführung der Deutschen Bahn sind inzwischen gestartet. Foto: SPD Essen-Dellwig
  • Es bewegt sich etwas! Die bis Ende 2019 andauernden Arbeiten an der Unterführung der Deutschen Bahn sind inzwischen gestartet. Foto: SPD Essen-Dellwig
  • hochgeladen von Alexander Müller

Wegen Arbeiten der Deutschen Bahn ist die Rauchstraße noch bis Ende 2019 gesperrt. Gleichzeitig bauen die Stadtwerke Essen schon seit 2018 auf der Haus-Horl-Straße, über die jetzt der gesamte Verkehr abgeführt werden muss. Zur Vermeidung eines Verkehrskollaps wurde in der Bezirksvertretung IV nun beschlossen, Maßnahmen der Stadtwerke auf der Haus-Horl-Straße zunächst nach hinten zu schieben.

„Der gesamte Verkehr, der vorher über die Rauchstraße geflossen ist, geht jetzt über die Haus-Horl-Straße“, erklärt Ulrich Schulte-Wieschen, SPD-Fraktionsvorsitzender in der BV IV, den Antrag. „Gerade in den Stoßzeiten und erstaunlicherweise mittags gibt‘s dort längere Staus.“
Die Deutsche Bahn hat Anfang des Jahres mit den Arbeiten an der Rauchstraße begonnen: Die dortige Unterführung wird in drei Phasen komplett erneuert. Gleichzeitig arbeiten die Stadtwerke Essen schon seit 2018 an den Gas- und Wasserleitungen der Haus-Horl-Straße. Die Maßnahmen finden mit halbseitiger Sperrung und in mehreren Bauabschnitten statt.

Staus schon miteinplanen

Seit geraumer Zeit schon würden Autofahrer versuchen, andere Baustellen und Staus zu umgehen: vorher über die Rauchstraße, jetzt über die Haus-Horl-Straße. Der Verkehr fließe besonders von der Levin- in die Rauchstraße – ganz unabhängig vom Fahrtziel. Ein Teil würde an der Einmündung zur Donnerstraße fahren, der andere über die Prosperstraße nach Bottrop: „Wenn die Stadtwerke hingehen und weiter verstärkt Maßnahmen in der Haus-Horl-Straße machen, dann müssen da Staus miteingeplant werden“, ist SPD-Fraktionsvorsitzender Schulte-Wieschen überzeugt.
Das soll der Antrag von SPD und B90/Die Grünen verhindern: In Absprache mit der Deutschen Bahn sollen die Stadtwerke nicht zwingend notwendige Maßnehmen nach hinten schieben. Ausnahmen sind anfallende Reparaturen zur Beseitigung unerwarteter Schadensfälle. Die CDU sprach sich gegen den Antrag aus: Es gebe keine Staubildung und zudem sei es besser, die Maßnahmen schnell hinter sich zu bringen. Trotzdem wurde der Antrag am Dienstag mehrheitlich beschlossen: „Die Stadtwerke sollen schauen, was dort machbar ist und dann entsprechend antworten“, so Schulte-Wieschen.

Autor:

Alexander Müller aus Essen-Borbeck

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