Drei Fragen an: Thomas Kutschaty zur NRW-Wahl 2012

Thomas Kutschaty (SPD), gewählt im Wahlkreis 65 (Essen-Nordwest) Foto: Borbeck Kurier Archiv
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1. Sie haben die erste Hochrechnung in Düsseldorf verfolgt. Wem haben Sie nach Bekanntgabe zuerst freudig in den Armen gelegen?

Ich habe die ersten Hochrechnungen gemeinsam mit meiner Frau im Düsseldorfer Landtag verfolgt. Natürlich war sie die erste, der ich in den Armen gelegen habe.

2. Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept und welchen Anteil am Wahlsieg trägt Hannelore Kraft?

Dieser Wahlsieg war ein gemeinsamer Erfolg aller. Insbesondere der vielen Freiwilligen und Ehrenamtlichen, die Tag für Tag auf der Straße und bei den Menschen um Vertrauen und Unterstützung geworben haben. Aber natürlich haben wir mit Hannelore Kraft eine Frau an der Spitze, die einfach zu NRW und den Menschen passt. Eine Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Hannelore Kraft zeigt, dass es das beste Rezept ist, glaubwürdig für das einzutreten, von dem man überzeugt ist. Und, ganz besonders wichtig, keine Rolle zu spielen, sondern sich einfach selber treu zu bleiben.

3. Bleibt die Mannschaft um die Ministerpräsidentin in ihrer Form bestehen oder sehen Sie Handlungsbedarf im Kabinett?

Das Kabinett hat in den vergangenen 20 Monaten gute Arbeit geleistet. Jetzt stehen erst einmal Koalitionsverhandlungen mit den Grünen an. Dann wird die Ministerpräsidentin gewählt. Dann wird auch feststehen, wie das neue Kabinett Kraft aussehen wird. Unser erklärtes Ziel ist es, wieder schnell an die Arbeit zu gehen und nahtlos an die vergangenen 20 Monate anzuknüpfen.

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