Nach 0:7-Debakel im Hinspiel
SGS Essen betreibt Wiedergutmachung gegen Hoffenheim

Schüller gelang nach der frühen Gästeführung der Ausgleich zum 1:1. Am Ende gingen die Essenerinnen mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim vom Platz.
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  • Schüller gelang nach der frühen Gästeführung der Ausgleich zum 1:1. Am Ende gingen die Essenerinnen mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim vom Platz.
  • Foto: Gohl
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Nach der 0:7-Pleite im Hinspiel gegen die TSG Hoffenheim hatten die Frauenfußballerinnen der SGS Essen bei ihren Fans etwas gut zu machen. Und das sollte ihnen auch gelingen: Vor circa 1.000 Zuschauern gewann der Bundesligist gegen die Sinsheimerinnen mit 3:2 und fährt nach dem Derby-Sieg gegen den MSV Duisburg in der vergangenen Woche den zweiten Sieg im zweiten Pflichtspiel im Jahr 2020 ein. 

Die SGS startete druckvoll in die Partie, aber der erste Treffer des Spiels sollte den Hoffenheimerinnen gehören: Tabea Waßmuth (13.) stand im Sechzehner komplett frei und schob zum frühen 1:0 für die Gäste ein. Doch die Antwort der Essenerinnen kam nur kurze Zeit später: In der 19. Minute legte Turid Knaak von der rechten Seite ab auf Lea Schüller, die unbedrängt zum 1:1 einnetzte. "Großes Lob an meine Mannschaft, dass wir weitergespielt haben und uns von den Gegentor nicht einschüchtern lassen haben", richtete SGS-Trainer Markus Högner lobende Worte an seine Spielerinnen. 

Die Ruhrstädterinnen machten weiter Druck: Keine fünf Minuten später zwang Schüller TSG-Torhüterin Janina Leitzig mit ihrem Angriffsversuch zu einer Glanzparade. In der nächsten Szene zog Kapitänin Marina Hegering im Eins-gegen-Eins-Duell mit Leitzig den Kürzeren - es gab jedoch Ecke für die Gastgeberinnen. Und diese brachte dank Lena Ostermeier (27.) die 2:1-Führung für die SGS mit sich. Gut zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff gab es die nächste Möglichkeit für die Essenerinnen: Schüller dribbelte allein auf das Tor zu und konnte die Keeperin ausspielen, aber Waßmuth klärte den Ball auf der Linie.

Nach der Pause lief das Spiel für die Esserinnen etwas schleppender. Mit einem Pfostenschuss machte Laura Wienroither (49.) sogar fast den 2:2-Ausgleich. "Wir haben in der zweiten Halbzeit besser in die Partie gefunden. Ich finde, dass wir generell ein sehr flottes Spiel gesehen haben", befand TSG-Trainer Jürgen Ehrmann. "Die ersten 15 bis 20 Minuten waren wir zu passiv und hatten dann auch Glück, dass der Pfostenschuss nicht rein gegangen ist", analysierte Högner nach der Partie. 

Es dauerte lange bis die SGS zu einer sehenswerten Torchance kam: In der 77. Minute hatte Manjou Wilde nur noch die TSG-Keeperin vor sich. Doch Wilde zeigte Nerven und vergab die Großchance. Schüller machte es besser: Auch sie hatte (82.) nur noch die Torhüterin vor sich und überwand diese zum 3:1 für die SGS. Mit dem Abpfiff erzielte Jana Beuschlein (93.) mit einem Pfostenabpraller noch das 2:3 für die TSG. "Das 3:1 war die Entscheidung. Unser Tor kam einfach zu spät", bedauerte der TSG-Coach. 

Das nächste Spiel bestreitet die SGS Essen am kommenden Freitag (19.15 Uhr) : Dann geht es auswärts gegen Turbine Potsdam. "Ich denke wir haben insgesamt eine gute Vorbereitung gespielt. Die Mannschaft hat sich in der Winterpause intensiv vorbereitet, sie hat sich gefunden und präsentiert sich vor allem im Spielaufbau selbstsicherer. Ich bin zufrieden", freute sich der SGS-Trainer über die postive Entwicklung seines Teams.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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