Hilfe für den Borbecker Schlosspark geht weiter

Mit strahlend blauem Himmel und sommerlich warmen Temperaturen konnten die Organisatoren des Benefizkonzerts im Schlosspark Borbeck am Sonntag zwar nicht dienen, der guten Stimmung unter den Gästen tat das jedoch keinen Abbruch.

Viele Borbecker hatten die Einladung des Bürger- und Verkehrsvereins angenommen, der gemeinsam mit dem Förderverein Schloss Borbeck den Tag und die dahinter stehende Aktion ins Leben gerufen hatte. Seit Wochen machen sich die Vereinsmitglieder stark, Spenden zu sammeln.

36.000 Euro an Spendengeldern

Mit dem Geld sollen notwendige Nachpflanzungen in dem durch Pfingststurm „Ela“ stark in Mitleidenschaft gezogenen Schlosspark möglich gemacht werden.
Über 36.000 Euro sind bereits im Vorfeld des Benefiztages auf dem Spendenkonto eingegangen. Mit dem Verkauf von Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, frischen Waffeln und Getränken wurde diese stolze Summe am Wochenende noch einmal aufgestockt. Zudem sind weitere Spenden erwünscht.

Jagdhornmusik und Signale

Für den musikalischen Teil waren am Sonntag nachmittag die Musiker des Jagdhornbläsercorps Leo Fehrenberg unter der Leitung von Jürgen Heck zuständig. Sie unterhielten die Gäste mit Stücken wie „In einem kühlen Grunde“ oder „Der Wildbretschütz“, brachten unterschiedliche Jagdsignale und bekannte Kompositionen zu den Themen Jagd und Natur zu Gehör.
Wer wissen wollte, wie es weiter geht mit dem Schlosspark, hatte an zahlreichen Infotafeln Gelegenheit, sich schlau zu machen. Zudem bestand die Möglichkeit zu einem Fototermin mit der Fürstäbtissin. Birthe Mafording war ins Kostüm der herrschaftlichen Dame geschlüpft. Auch mit dieser Aktion wurde weiteres Geld für den Wiederaufbau des Parks generiert.

Minister als Schirmherr

Die Schirmherrschaft über den Benefiztag hatte NRW Umweltminister Johannes Remmel übernommen. In seinem Grußwort betonte er: „Bei solch starkem bürgerlichen Engagement kann und will das Land NRW nicht zurückstehen.“ Eine Förderrichtlinie „ELA“ solle in Kürze verabschiedet werden. „Es ist beabsichtigt, dass das Land jeden in Privatinitiative gespendeten Euro verdoppelt, soweit heimische und standortgerechte Bäume geplanzt werden.“ Diese Mittel könnten nach Verabschiedung der Richtlinie durch die Stadt Essen beantragt werden und dazu beitragen, den Schlosspark wiederherzustellen. Zudem verwies Remmel auf die bereits bestehende Alleenförderrichtlinie.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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