Faschistischer Putschversuch in Washington
Montagsdemonstrationsbewegung warnt vor faschistischer Gefahr

Wahlunterlagen von der Präsidentschaftswahl konnten gerade noch vor den faschistischen Marodeuren in Sicherheit gebracht werden.
  • Wahlunterlagen von der Präsidentschaftswahl konnten gerade noch vor den faschistischen Marodeuren in Sicherheit gebracht werden.
  • Foto: Bild von Senator Jeff Merkley (gemeinfrei)
  • hochgeladen von Bodo Urbat

Die erste Montagsdemonstration des Jahres am 18. Januar wird sich schwerpunktmäßig mit dem faschistischen Putschversuch in den USA beschäftigen. Während der Sitzung des US-Kongresses am 6.1.2021 zur Bestätigung der Wahl des neuen US-Präsidenten Biden, startete ausgehend von einem Aufruf Trumps der Sturm auf das Kapitol.
Noch-Präsident Trump verweigert bis heute die Anerkennung des Wahlergebnisses mit der frei erfundenen Behauptung, der Wahlsieg sei ihm durch großangelegten Wahlbetrug „gestohlen“ worden. Bewaffnete faschistische Banden mit faschistischen Symbolen stürmten nach einer Hetzrede von Trump unter Parolen wie „Sieg Heil“ organisiert und bewaffnet das Kapitol. Ziel war es offensichtlich, die Wahlunterlagen in die Hände zu bekommen und Kongreßabgeordnete gefangen zu nehmen und auch zu ermorden. Es gab fünf Tote und viele teils Schwerverletzte.

Die Montagsdemonstration schreibt in ihrer Einladung für morgen:
„Die Montagsdemonstration verurteilt entschieden die Besetzung des Kapitols durch bewaffnete Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump. Wir sehen darin einen organisierten faschistischen Putschversuch mit Tolerierung bzw. sogar Unterstützung von Teilen der Polizei und des Militärs. Parallelen zum Sturm auf das Reichstagsgebäude in Berlin durch Corona-Leugner und Reichsbürger am 29. August 2020 drängen sich auf. Das ist eine Mahnung, die gefährliche Rechtsentwicklung von Regierungen und Parteien in vielen Ländern der Welt ernst zu nehmen. "Wehret den Anfängen" wird zu einer gemeinsamen Aufgabe aller demokratischen Kräfte der Welt. Dazu gehört auch, den sogenannten „Querdenkern“ und ihren faschistischen Drahtziehern entschieden entgegen zu treten. Auch der Protest gegen das chaotische Krisenmanagement der Bundes -und Landesregierung wird Thema der Diskussion am offenen Mikrofon sein.“

Die Kundgebung wird selbstverständlich Corona-gerecht durchgeführt mit Schutzmasken und Abstand. Wie immer von 18 bis 19 Uhr auf der Porschekanzel.

Autor:

Bodo Urbat aus Essen-Nord

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