Bauwüste Bahnhof Kupferdreh

Brachland statt Baustelle: Seit Monaten ruhen die Arbeiten auf der Baustelle am Haltepunkt Kupferdreh.   Foto: ms
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Im vergangenen August hat die Deutsche Bahn AG die Arbeiten zur Hochständerung des Bahnsteigs in Kupferdreh abgeschlossen. So weit, so gut. Eigentlich sollte sich daran gleich der Anteil der Arbeiten der Dt. Bahn an der Renaturierung des Deilbachs anschließen; geschätzte Dauer bis Ende März dieses Jahres. Danach, so war es geplant, sollte die Stadt das Ruder am Haltepunkt Kupferdreh übernehmen und mit der Gestaltung der Freifläche beginnen. Doch bis heute ist von einer Offenlegung des Bachs, der sich im Bereich der alten Bahntrasse unter der Erde befindet, nichts zu sehen

.

Warum ziehen sich die Arbeiten so lange hin und wann ist mit einer Fertigstellung zu rechnen? Diese und weitere Fragen zum Haltepunkt Kupferdreh möchte der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann (SPD) bei der „Bahnsprechstunde“ am morgigen Mittwoch im NRW-Landtag Vertretern der Bahn stellen.

Zur Bahnsprechstunde am 20. März hat der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann (SPD) wieder einen umfangreichen Fragenkatalog erarbeitet. Schwerpunkt sind dieses Mal die stockenden Arbeiten rund um den Kupferdreher Bahnhof sowie einige scheinbare Planungsfehler am dortigen Bahnsteig.

Der Haltepunkt Kupferdreh präsentiert sich seit geraumer Zeit als halbfertige Baustelle. Bauarbeiten werden nicht mehr durchgeführt und auch Baumaschinen sind nicht mehr vor Ort. Gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung VIII, Rolf Reithmayer, und Anke Löhl als Vorstandsmitglied der Kupferdreher SPD machte sich der Abgeordnete für den Essener Süden am Montag selbst ein Bild von der Situation.
Anke Löhl und Rolf Reithmayer führten Peter Weckmann durch die Bauwüste rund um den Bahnhof und waren sich einig: „Die Bahn scheint sich für ihre Kunden nicht zu interessieren. Anders ist der jetzige Zustand nicht zu erklären!“

Arbeiten scheinbar einfach eingestellt

„Der Bahnsteig bietet nach dem Umbau keinen ausreichenden Schutz vor Regen und Wind. Außerdem ist es erschreckend, wie sich das Bahnhofsumfeld darstellt“, so auch die spontane Reaktion von Peter Weckmann. „Hier wurden anscheinend mitten während der Baumaßnahmen die Arbeiten durch die Deutsche Bahn einfach eingestellt. Das Resultat sind extreme Behinderungen für die Pendler, aber auch ein sehr unschöner Anblick für die Bürgerinnen und Bürger in Kupferdreh.“
„Die Besucher, die im Sommer nach Kupferdreh kommen, um den Baldeneysee zu genießen oder mit der Hespertalbahn zu fahren, werden so doch schon bei der Ankunft abgeschreckt. Das kann nicht sein. Ich werde bei der Bahn nachhaken, wo die Probleme liegen und einen Zeitplan für die Fertigstellung einfordern“, so Weckmann abschließend.

Weitere Themen für die Bahnsprechstunde sind die Qualitätsgarantie der Deutschen Bahn und das WC-Angebot in S-Bahnen und an den Haltepunkten.

Mehr zum Thema:
>Bauarbeiten am S-Bahnhof Kupferdreh

Brachland statt Baustelle: Seit Monaten ruhen die Arbeiten auf der Baustelle am Haltepunkt Kupferdreh.   Foto: ms
Anke Löhl, Rolf Reithmayer und der Landtagsabgeordnete Peter Weckmann (v.l., alle SPD) machten sich am Montag ein Bild vom Zustand der Baustelle am Kupferdreher S-Bahnhof.  Foto: privat

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