Hochbeete im Überruhrer Marienheim sind aufgebaut
VKJ-Erlebnisgarten geht an den Start

Für das Erlebnisgarten-Projekt des VKJ, Verein  für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., in Kooperation mit dem Marienheim in Überruhr haben KiTa-Eltern und freiwillige Helfer vier Hochbeete aufgebaut, in denen Kinder und Senioren künftig Gemüse und Obst für den eigenen Verzehr anbauen werden. Eines der Projekt-Beete ist ein ganz besonderes: Es wird mit Getreide bepflanzt und veranschaulicht den Weg vom Korn zum Brot.   Foto: VKJ
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  • Für das Erlebnisgarten-Projekt des VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., in Kooperation mit dem Marienheim in Überruhr haben KiTa-Eltern und freiwillige Helfer vier Hochbeete aufgebaut, in denen Kinder und Senioren künftig Gemüse und Obst für den eigenen Verzehr anbauen werden. Eines der Projekt-Beete ist ein ganz besonderes: Es wird mit Getreide bepflanzt und veranschaulicht den Weg vom Korn zum Brot. Foto: VKJ
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Auf die Plätze, fertig, los! Das VKJ-Projekt "Erlebnisgarten" kann jetzt richtig durchstarten, denn viele fleißige Hände haben vier Hochbeete aufgebaut und mit Erde befüllt und somit die Grundlage für die kleinen Nutzgärten geschaffen. Zu finden sind sie auf dem Gelände des Überruhrer Marienheims und bewirtschaftet werden sie gemeinsam von den Senioren vom Hinseler Hof und den Knirpsen aus dem VKJ-Kinderhaus Wirbelwind.

Die Sonne strahlt sommerlich warm an diesem Samstag. VKJ-Erlebnisgärtnerin Marion Diebel und Svenja Stoppel, deren Tochter Lara das VKJ-Kinderhaus Wirbelwind besucht, montieren eines der Hochbeete. Zwei sind bereits fertig, da kommt der Lieferwagen vom Baumarkt mit der Gartenerde. Schnell sind Erlebnisgarten-Projektleiterin Melanie Stroisch, Helfer Kevin Grajek und Marienheim-Praktikant Paul Zielonka zur Stelle und laden die großen 45-Liter-Säcke ab.
"Die Erde kann gleich eingefüllt werden", sagt Melanie Stroisch. Zusammen mit Gerhard Kugland, der sich seit siebeneinhalb Jahren ehrenamtlich im Marienheim engagiert und dabei "am liebsten im Garten" tätig ist, kleidet Melanie Stroisch die Hochbeete aus Douglasienholz zuvor noch mit Folie aus. Praktischerweise nehmen die beiden dafür die leeren Gartenerde-Säcke. "Die sind innen schwarz und eignen sich prima für diesen Zweck", so Melanie Stroisch. "Und dabei wird die Folie direkt recycelt."
Recycling, Upcycling, Müllvermeidung und -trennung sind alles Themen, mit denen sich die kleinen und großen Erlebnisgärtner befassen, wenn sie nicht gerade Obst und Gemüse aussäen, Keimlinge pikieren und die ersten Früchte ihrer Erlebnisgartenarbeit ernten.
"Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz", erläutert VKJ-Mitarbeiterin Marion Diebel. "Es geht darum, den Kindern die ursprünglichen Zusammenhänge der Natur mit allen Sinnen zu vermitteln. Gleichzeitig werden die Kinder für die Themen gesunde Ernährung, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung sensibilisiert."
Im gemeinsamen Erlebnisgarten-Projekt mit dem benachbarten Marienheim am Hinseler Hof kümmern sich die Vier- bis Fünfjährigen zusammen mit den Seniorinnen und Senioren aus dem Altenwohnheim um Radieschen, Gurken, Bohnen und Co. "Dabei können die Kinder so einiges von den älteren Herrschaften mit ihrer gärtnerischen Erfahrung lernen. Gleichzeitig freuen sich die Seniorinnen und Senioren ungemein über den Kontakt zu den KiTa-Kindern", freut sich Melanie Stroisch.
Mittlerweile sind alle vier neuen Hochbeete aufgebaut. Zeit für Jette, Lara und Paula, ordentlich auf den Erdhaufen herumzuspringen, um die Erde zu verdichten. "Gartenarbeit kann solch einen Spaß machen!", erfahren die Mädchen. Und Johanna Ströder, Inge Goldbach, Ilse Peper und die anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Marienheims lächeln wissend.

Autor:

Vera Luber aus Essen-Süd

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