Schon wieder Theater an der Bockmühle
Tanz, Gesang, Clownerie beim Theaterabend "Augenblicke"

Eine besondere Präsentation hatten die Gesamtschüler bereits, als die Theater-Ag das Stück „Schneewittchens Karriere“ zeigte, eine Persiflage aus der Feder von Christof Stückelberger.
  • Eine besondere Präsentation hatten die Gesamtschüler bereits, als die Theater-Ag das Stück „Schneewittchens Karriere“ zeigte, eine Persiflage aus der Feder von Christof Stückelberger.
  • Foto: Gohl
  • hochgeladen von Harald Landgraf

Tanz, Gesang und witzige Sketche präsentieren die Bockmühle-Gesamtschüler in einer Art Bühnenschau. Resultate des Themenkomplexes "Augenblicke".

Am Freitag, 14. Juni, ab 18 Uhr, zeigen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 der Gesamtschule Bockmühle, womit sie sich im Fach „Darstellen und Gestalten“ (DuG) in diesem Schuljahr zum Thema „Augenblicke“ auseinandergesetzt haben.
In einer fetzigen Collage aus eigenen Sketchen, Tänzen, Gesang, Clownerie und anderen eigenen Darstellungen gestalten sie einen unterhaltsamen Abend.
Die Idee dazu sei zu Beginn des Halbjahres entstanden, berichtet Theaterpädagoge Georg Wawerek. Man wolle mit der Präsentation etwas wiedereinführen, was es vor Jahren schon mal gegeben hat. "Das soll eine langfristige Geschichte werden", so Wawerek. Dabei werde man an der Bockmühle immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Zum Beispiel können Projektangebote wegen Lehrermangels nicht immer beibehalten werden.

Am Theaterabend "Augenblicke" sind viele verschiedene Schüler beteiligt.

Wawerek betreut die Zehner und die Achter. Während die Zehner szenische Darstellungen auf die Bühne bringen, habe er mit den Achtern eine Clownsnummer geprobt. Anfangs hatten alle Spaß an der Maske und der Verkleidung. Aber am Ende seien nur noch drei übrig geblieben, die letztendlich auch vor Publikum auftreten wollen. Diese Schwierigkeiten gebe es auch in den anderen Gruppen. Etwa bei den Tänzern. Von zehn bis zwölf Teilnehmenden bleiben am Ende noch fünf, die auch auftreten wollen. "Die Angst, bei Blamage gedisst zu werden, ist relativ groß, das war meine Überraschung", erzählt Wawerek, der insgesamt auf 36 Berufsjahre als Lehrer im kreativen Bereich zurückblickt.

Dass Theaterspielen den Kindern nicht leicht fällt, spürt er auch. "Der Unterricht ist anders orientiert, weil er am Ende eine Produktion erwartet." Er erzählt von einer ernsthaften (bedrohlichen) Szene, bei der die Schülerinnen immer wieder einen Kicher-Anfall bekommen, und zwar immer dann, wenn sie diese auf der Bühne darstellen sollen. Es werde von der Generalprobe abhängen, ob die Nummer im Programm bleibt.

Über Tanz und Theater hinaus gibt es noch eine Maskengruppe, von der eine Performance zu erwarten ist und die Musikgruppe der Neunerklassen wird wahrscheinlich eine Karaoke-Nummer zeigen. Die Siebener bringen Sketche.
Einlass ist ab 17.30 Uhr, Karten kosten 1,50 Euro für Schüler und für 2,50 Euro für Erwachsene.
Außerdem werden zu Beginn und in der Pause für einen kleinen Preis (alkoholfreie) Getränke angeboten.

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