Russische Gäste loben die Bürgernähe von OB und Bezirksbürgermeister
Besuch aus Nishni Nowgorod

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Der Stadtverband Essener Kinder- und Jugendverbände (SEJ) hatte eine Woche lang eine Gruppe der Umweltorganisation "Grünes Segel" aus Essen's Partnerstadt Nishni Nowgorod zu Gast. Nach einer ersten offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Rudolf Jelinek trafen sie am Samstag in Altendorf den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks III, Klaus Persch, und bei der Eröffnung der Essener Lichtwochen gesellte sich auch OB Thomas Kufen zu unseren Besuchern.
"Wir sind begeistert von der Bürgernähe eurer Stadt- (und Stadtteil-)Oberhäupter. Das sind ja ganz normale Menschen." Solche und ähnliche Kommentare musste Dolmetscher Jonas Pfeiffer mehrfach übersetzen.
Der SEJ bot seinen Gästen ein buntes Programm. Die insgesamt 10 Besucher, 8 Jugendliche und zwei Betreuer, wurden teils mit Kleinbussen aber wann immer es ging auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kreuz und quer durch Essen geführt. Zollverein im Norden, die Kettwiger Altstadt im Süden, die Studio-Bühne in Kray und ein Spaziergang in Altendorf gehörten ebenso zum Programm wie ein Besuch der Synagoge und ein Exkurs durch den Grugapark.
Apropos kreuz und quer: In Altendorf wurde ihnen im neu eröffneten Stadtteilzentrum "kreuz+quer" an der Schmitzstraße (St. Mariä Himmelfahrt) von Hobbykoch Bernd Nerzak eine Currywurst serviert, bevor der Altendorfer Bürgerverein dann zu einem Spaziergang durch Altendorf einlud. Während des Spaziergangs erfuhren die Gäste einiges über die industrielle Vergangenheit des Stadtteils und seinen Wandel zu einem multikulturellen Dienstleistungszentrum. Begeistert zeigten sich die jugendlichen Umwelt- und Naturschützer allerdings mehr von den bunten Häuserfassaden, den Grünzügen und Kleingärten sowie dem Niederfeldsee. Insbesondere beeindruckten sie die vielfältigen Renaturierungsmaßnahmen, deren Begleiterscheinungen in Form von Baustellen, wie zum Beispiel nördlich des Niederfeldsees, natürlich ins Auge fielen.
Im weiteren Verlauf des einwöchigen Besuchs standen neben einem ganztägigen Aufenthalt bei der Naturschutzjugend in der Vossgätters Mühle in Bedingrade auch noch Ausflüge in Nachbarstädte wie Bochum (Bergbaumuseum ) , Bottrop (Tetraeder) und Dortmund (Comic-Ausstellung zum 2. Weltkrieg).
Einhelliges Fazit am Abschlussabend: "Essen ist ganz anders, als wir es erwartet hatten, viel bunter, sauberer und sicherer."

Autor:

Reinhard Matten aus Essen-West

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