Spielplatzfest im Westpark Frohnhausen

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Vor kurzem fand im Westpark das Spielplatzfest des Aposteljugendhauses statt. Zwei Wochen lang ragte eine einladende Hüpfburg über die Bäume hinter dem Marktplatz hervor. Direkt neben dem Fußballplatz, am Eingang des Parks, bot das Apo-Haus eine Woche lang vormittags Programm für jüngere Kinder, eine Woche lang nachmittags Programm für die Älteren an. Nicht nur Altbekannte aus dem Jugendhaus sondern auch Kinder aus der Umgebung, um die 12 Jahre, nahmen dies bei strahlendem Sonnenschein dankend an.
Das gut besuchte Ferienprogramm lockte mit Angeboten wie einem Spielmobil der Jugendhilfe, Rodeo reiten und dem ständigen Wechsel der Hüpfburgen. Der häufige Wechsel wurde durch den privaten Hüpfburgenverleih Ritter Fun gewährleistet, der dem Apo-Haus einen Sonderpreis machte. So gab es zum Beispiel eine zweistöckige Pyramide, in ihrem Innern ein Irrgarten, oder eine Hüpfburgen-Rutsche.
„Der Anfang verläuft immer ein bisschen schleppend“, so David Hauptmannl, einer der Betreuer. Deshalb konnte man im Ruhezelt nicht nur Karten spielen, quatschen oder sich einfach erholen, sondern auch an unterschiedlichen Bastelaktionen teilnehmen. Viele Kinder erfreuten sich an ihren selbstkreirten Magneten, gelungenen Origami-Basteleien oder Wasserbomben aus Papier - wären sie aus Luftballons gewesen, hätte man die Schweinerei am Ende wieder sauber machen müssen.
Wer so gar keine Lust darauf hatte sich auszuruhen, dem kamen das Fußballturnier und der vom Team Essen 99 ermöglichte Westpark-Biathlon gerade recht. Unter anderem stellte man dort seine Lauf- und Wurffähigkeiten unter Beweis. Natürlich wurden die Teilnehmer auch belohnt - die Mädchen erhielten als Preise Uhren, die Jungs Brettspiele. Darüber hinaus bekam jedes Kind eine Urkunde und eine Medaille.
Am Abend gab es zur Erholung ein Grillfest und traditionell Stockbrot.
Außerdem begaben sich 16 Kinder und 5 Betreuer auf einen Tagesausflug ins Kernwasserwunderland, einem ungenutzten, zum Freizeitpark umgebauten Atomkraftwerk an der Grenze zu den Niederlanden. Auf den Wasser- und Achterbahnen hatte jeder ausgiebig Spaß und konnte sich danach mit so vielen Portionen Pommes und Eis den Bauch voll schlagen, wie er wollte.
Die Kinder, ehrenamtlichen Mitarbeiter wie David Hauptmannl und Timo Löffler, aber auch der Hauptamtliche Achim Bronner empfanden das Fest als einen vollen Erfolg, der ohne Sponsoren wie die Bezirksvertretung 3, den Kinderschutzbund, die Spielplatzpatin, die Bäckerei Borbecker, die jeden Tag 50 Brötchen spendierte, und der Förderverein vom Aposteljugendhaus niemals hätte zustande kommen können
„Die Idee für die ganze Aktion stammt daher, mal etwas Anderes für die Kinder machen zu wollen“, so Brunner.
Im letzten Jahr erhielt das Apo-Haus außerdem Anfragen von der Polizei, die aufgrund von zunehmendem Vandalismus durch Jugendilche um die Präsenz des Jugendhauses im Westpark baten.
„An sich können wir nicht im Westpark präsent sein“, sagt Brunner, „darunter würde die Arbeit im Jugendhaus zu sehr leiden.“ Dennoch sieht er das Spielplatzfest als eine „gute Möglichkeit“ trotzdem etwas für die Jugendlichen im Park zu tun.
Mittlerweile gäbe es sogar schon erste Auswirkungen - es seien mehr Erwachsene als Jugendliche, die mit schlechtem Beispiel vorangehen.
Das Spieplatzfest war also ein großer Erfolg.

Fotos: Michael Gohl / West Anzeiger

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