Banker-Boni: Das ganze System ist marode - variable Vergütungen radikal begrenzen.

Joachim Poß stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
  • Joachim Poß stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
  • Foto: SPD- Gelsenkirchen
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Zu Meldungen über Kontrollen der Gehälter und Boni in deutschen Banken erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß:

Die schärferen Kontrollen der Bonuszahlungen in deutschen Banken sind zu
begrüßen. Allerdings ist das ganze System der Banker-Boni marode.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung traut sich nicht, das Problem angemessen
anzugehen. Sie hat nicht verstanden, dass durch das System der Bezahlung von
Bankmanagern in fataler Weise genau solche Anreize gesetzt werden, die uns
erst in die Finanzkrise geführt haben.

Wir brauchen unter anderem ein radikale Begrenzung der variablen Vergütung
auf die Höhe der Fix-Gehälter. Das System muss risikosensitiver werden: Je
höher die Risiken der eingegangenen Geschäfte, desto geringer der Bonus.

Und die steuerliche Absetzungsfähigkeit von Managergehältern und
Abfindungen als Unternehmensausgaben muss auf maximal die Hälfte der
Beträge, die eine Million Euro übersteigen, begrenzt werden.

Nur so kommen wir zu einer gerechteren Beteiligung der Verantwortlichen für die
Finanzkrise und verhindern, dass fortwährend die falschen Anreize gesetzt
werden.

Joachim Poß.

Autor:

Heinz Kolb aus Gelsenkirchen

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