Jan Specht, Stadtverordneter für AUF brachte Resolution ein:
Solidarität mit den Bergleuten in Gelsenkirchener Partnerstadt Zenica

Jan Specht, Stadtverordneter für AUF Gelsenkirchen, hatte im Rat dazu eine Solidaritätsresolution eingebracht, deren Beratung gegen die Stimmen von den Fraktionen der Linken, Bündnis 90/Grünen und WIN von der Tagesordnung abgesetzt wurde. Sie richtet sich an die Kolleginnen und Kollegen bei Elektroprivreda Bosnien und Herzegovina: Die Betreiber der Zeche haben ausstehende Löhne für Januar 2021 nicht ausgezahlt und drohen mit der Vernichtung von 2.200 Arbeitsplätzen im Bergbau.

Wie Zenica ist auch Gelsenkirchen eine Bergbaustadt, in der es einst 14 Zechen mit 70 Schächten gab. Doch die Gelsenkirchener GroKo sah ausgerechnet hier keinen kommunalpolitischen Bezug! Herr Barton, SPD, beantragte Absetzung. Wozu könnte eine Städtepartnerschaft besser geeignet sein, als sich mit den Menschen in Zenica zu verbinden und Stellung zu beziehen?

Gelsenkirchen steht in der Tradition des Bergbaus und sollte sich für die Menschen und ihren berechtigten Kampf einsetzen. Unsere Stadt ist geprägt vom Verlust vieler Arbeitsplätze und von den Kämpfen, wie dem Streik 1997 gegen die Zechenstillegungen.

In Gelsenkirchen leben noch viele Bergleute und ihre Familien, und der Rat der Stadt setzt sich gerne für einen Austausch und Begegnung mit den Bergleuten in Zenica ein. Die Initiative für die Solidarität geht von einem AUF-Mitglied und ehemaligem Kumpel aus, der selbst aus Zenica stammt. Die Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF informierte über den Kampf.

Jan Specht sendet solidarische Grüße nach Bosnien: "Wir beglückwünschen Euch zum Teilerfolg im Kampf um Eure Löhne und wünschen weiterhin viel Erfolg im Kampf um eure Arbeitsplätze."

Autor:

Ulja Serway (AUF) aus Gelsenkirchen

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