Leidenszeit für Gladbeck
Historischer Vortrag zur Märzkrise 1920

Aufständische während der Märzkrise 1920. Foto: Bundesarchiv
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Mit einem Vortrag in der Stadtbücherei erinnern die VHS und der Verein für Orts- und Heimatkunde an die sogenannte Märzkrise vor 100 Jahren und die daraus resultierende Leidenszeit für Gladbeck.

Vor 100 Jahren am 13. März 1920 rebellierten Reichswehreinheiten in Berlin und Breslau gegen die junge Weimarer Republik. Es handelte sich dabei um den sog. „Kapp-Putsch“. Obwohl dieser antidemokratische Spuk schon bald wieder vorbei war, entfaltete der ausgerufene Generalstreik eine dramatische Eigendynamik im Ruhrgebiet, dem industriellen Zentrum des Landes. Die eiligst gebildete „Rote Ruhrarmee“ besetzte nahezu sämtliche Rathäuser, um ein Rätesystem zu errichten.

Ab dem 21. März besetzten auch Einheiten der „Roten Ruhrarmee“ für zwei Wochen die Stadt Gladbeck. Gladbecks damaliger Oberbürgermeister Michael Jovy bezeichnete diese historische Episode als eine echte „Leidenszeit“.

Der Vortrag findet am 5. November, 19.30 Uhr, in Kooperation mit dem Verein für Orts- und Heimatkunde Gladbeck, im Studio der Stadtbücherei, Friedrich-Ebert-Str. 8, statt. Die Veranstaltung ist entgeltfrei. Anmeldungen sollten spätestens drei Tage vor Beginn des Vortrags bei der VHS unter 99 24 15, per Mail (vhs@stadt-gladbeck.de) oder über die Homepage (www.vhsgladbeck.de) erfolgen. Aufgrund der aktuell geltenden Vorgaben ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes am Platz erforderlich.

Autor:

Oliver Borgwardt aus Gladbeck

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